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Was machen "Beste Bioläden" besser?

06. Oktober 2017

Weniger Kundschaft und kleinere oder stagnierende Umsätze, das sind die Probleme vieler Naturkostläden 2017. Die Konkurrenz aus dem Lebensmitteleinzelhandel nimmt zu. Daher ist es umso wichtiger zu schauen, was erfolgreiche Läden anders oder besser machen. Was können andere Händler von ihnen lernen? 

Bildquelle: Shutterstock.com Bio
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Angepasste Sortimente

Es kommt nicht darauf an, Handelsmarkenprodukte noch günstiger anzubieten, als der (Bio-) Supermarkt um die Ecke. Billiger als große Handelsketten kann ein eigenständiger Bioladen nicht sein. Viel mehr kann der Naturkostladen Milch von der regionalen Molkerei, Obst und Gemüse in großer Vielfalt oder Mehl und Müsli von der regionalen Mühle anbieten. Viele spezialisieren sich auf bestimmte Sortimente: Werden Sie Feinkostladen, Käsespezialist oder bieten Sie eine umfangreiche Fleisch- und Wursttheke an, oder auch eine Vinothek. Vor allem in Fußgängerzonen oder in Hoflagen kann sich ein Bistro lohnen. Von jedem ein bisschen bringt meist nicht viel. Spezialisierung und ein bestimmtes auf den Standort angepasstes Profil kann dem Erfolg des Ladens helfen.

Frische, Frische nochmals Frische

Frische war die Kernkompetenz der ersten Bioläden und ist es auch heute noch auf ganz anderem Niveau. Da bezieht sich Frische nicht nur auf Obst und Gemüse. Aber eine gut gepflegte, vielfältige Obst- und Gemüsetheke mit saisonalem und regionalem Angebot, wenn möglich, locken meist viele Kundinnen und Kunden in die Läden. Wenn das Obst und Gemüse dann noch von bestimmten, teils regionalen Bauerhöfen und Gärtnereien kommt, kann sich der Laden besonders gut von seinem Umfeld abheben. Hier können sich die Läden ein Netzwerk regionaler Lieferantinnen und Lieferanten aufbauen und mit diesen werben. Einladend präsentiert kann eine vielfältige Obst- und Gemüsetheke die Kundschaft immer wieder in den Laden locken.

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Quelle: Oekolandbau.de

Veröffentlichungsdatum: 06.10.2017

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