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RLV: "Das macht den Kohl nicht fett"

06. Oktober 2017

Die Weißkohl-Haupternte ist in vollem Gange. Top 3 bei Gemüse – nach Speisezwiebeln und Möhren wird in Deutschland am meisten Weißkohl geerntet. Darauf weist der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) hin. In Deutschland wird Weißkohl auf einer Fläche von rund 5 600 ha angebaut.

Bildquelle: Shutterstock.com Weisskohl
Bildquelle: Shutterstock.com

Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Bayern bauen am meisten Weißkohl an. Die deutschen Bauern ernten jährlich ungefähr 400 000 t Weißkohl.

Weißkohl gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse und ist zum Beispiel mit Blumenkohl, Rotkohl und Brokkoli verwandt. Weißkohl kann nach RLV-Angaben über lange Zeiträume gelagert werden. Kohl wächst am besten auf festen Böden mit gutem Wasserhaltevermögen. Mit der Weißkohlernte wird normalerweise im Juni begonnen. Die Haupternte erfolgt dann allerdings erst ab September. Die Weißkohlernte zieht sich häufig bis in den Oktober.

Studien zeigen, dass der Verzehr von Weißkohl das Risiko an Gehirngefäßerkrankungen zu leiden senkt und sich positiv bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen auswirkt. Der Konsum von Weißkohl wirkt sich positiv auf die Gedächtnisleistung und bei Hauterkrankungen aus. Weißkohlsaft hilft bei Magen-Darm-Beschwerden.

Quelle: RLV

Veröffentlichungsdatum: 06.10.2017

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