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Benin nimmt Ananasexporte an EU wieder auf

18. September 2017

Die Erzeuger von Benin, in Westafrika, können wieder Ananas an die Europäische Union (EU) exportieren, ihr lukrativster Markt, nachdem sie mit Hilfe der IAEA und der Food and Agriculture Organization (FAO) der Vereinten Nationen (UN) ein Lebensmittelsicherheitskontrollsystem aufgebaut haben. Es wird erwartet, dass die Exporte diesen Monat wieder aufgenommen werden.

Bildquelle: Shutterstock.com Ananas
Bildquelle: Shutterstock.com

Der westafrikanische Staat erzeugt 400.000 bis 450.000 Tonnen Ananas pro Jahr, womit die Frucht das drittwichtigste landwirtschaftliche Erzeugnis für ihn ist.

Die Ananaserzeuger litten unter einem freiwilligen Exportverbot, das seit letztem Jahr infolge chemischer Rückstände bestand, die in den Ananasexporten von Benin gefunden wurden. Das führte zu einem Verlust der Einnahmen und auch zu einer Abnahme der Beschäftigung in der Landwirtschaft in einem Sektor, der als einer der drei wichtigsten Wachstumsbereiche in dem Entwicklungsplan des Landes bestimmt wurde.

Obwohl die Auslandsexporte nur 2% der Gesamtproduktion ausmachten, waren sie für die Hälfte der Gewinne des Sektors verantwortlich und versprachen den Erzeugern, der Industrie und ihren zehntausenden Beschäftigten eine lukrativere Zukunft, sagte Satola.

Europäische Verbraucher mögen ihre Ananas, weil sie außen eine gelbe Farbe hat. Da die Ananas, selbst wenn sie volle Reife hat, von Natur aus grün ist, haben die Erzeuger Ethephon genutzt, eine Chemikalie, welche die gelbe Farbe hervorruft. 

Quelle: iaea.org/brussels.cta.int

Veröffentlichungsdatum: 18.09.2017

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