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Spanien importiert mehr Obst und Gemüse vor allem aus Marokko

05. September 2017

Die Importe von Obst und Gemüse aus Drittländern beliefen sich in der ersten Hälfte dieses Jahres auf 859 Millionen EUR, 63,45% der Gesamtimporte von 1.354 Millionen EUR und 13% mehr im Vergleich mit dem ersten Halbjahr 2016. Dabei sticht das Wachstum marokkanischer Importe mit 404 Millionen EUR (+33%) heraus.

Bildquelle: Shutterstock.com Melone
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Dieses Wachstum von Marokko stärkt das Land gemäß einer Analyse von FEPEX als ersten Lieferanten Spaniens, wobei es weiterhin eine hohe Wachstumsrate bei Produktion und Zeiträumen gibt, die mit den spanischen Saisons zusammenlaufen. Brasilien sticht auch mit 55 Millionen EUR (+22%) heraus ebenso wie Costa Rica mit 78 Millionen EUR (+18%), berichtete FEPEX.

Die Importe aus der EU belaufen sich auf 489 Millionen EUR, eine Zunahme von 8%. Zu erwähnen sind dabei besonders Frankreich mit 187 Millionen EUR (+13%), Italien mit 81 Millionen EUR (+12%) und Portugal mit 62 Millionen EUR (+15%). Die Niederlande fallen mit 67 Millionen EUR (-8%) zurück.

Den Produkten nach gibt es bei Gemüse eine Zunahme der Importe von Tomaten mit 48 Millionen EUR (+26%) und Kartoffeln mit 159 Millionen EUR (+18%). Bei Obst gibt es auch eine starke Zunahme in einer weiten Gruppe an Produkten: Blaubeeren, Himbeeren, Kiwi, Mango, Melone, Wassermelone, usw.

Quelle: FEPEX

Veröffentlichungsdatum: 05.09.2017

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