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Eosta: 'Afrocados' steigern Einnahmen von 20.000 kenianischen Erzeugern

18. April 2017

Bio-Avocados, die in Europa verfügbar sind, werden fast exklusiv von Südamerika bezogen, aber in den vergangenen Jahren hat sich dies geändert. Der führende Vertrieb Eosta, mit Sitz in den Niederlanden, importiert nun viele 'Afrocados' aus Kenia.

Quelle: Nature & More Afrocado Neville Mchina
Neville Mchina.
 Quelle: Nature & More

Die Früchte kommen von 20.000 Kleinerzeugern, die oft jeweils nur ein paar Bäume haben, aber der Premium-Preis für Avocados half ihnen, ihre Einnahmen um das Zehnfache zu steigern. Ganz besonders jetzt, wo Kenia durch andauernde Trockenheiten geplagt ist, ist dies eine große Hilfe für viele Erzeuger.

Afrikanische Guacamole

Die typische Hass-Afrocado ist der typischen südamerikanischen Hass-Avocado ganz ähnlich. Aber wenn man ein Experte wie Neville Mchina, Produktleiter für Avocados bei Eosta, ist, kann man den Unterschied noch sehen. „Die Form ist tendenziell etwas runder. Das liegt an klimatischen Unterschieden. Während mexikanische Avocados wie Conference-Birnen geformt sind, ist die Afrocado mehr wie eine Anjou-Birne. Aber sie sind ebenso nussig, kremig und köstlich. Sie sind fantastisch in afrikanischer Guacamole, die eine Mischung aus Avocado, Mango, Zwiebeln und Limette ist. Probieren!“

Kleiner, aber besser

Seit 2014 ist Ostafrika durch jährliche Trockenheiten geplagt. Eostas Avocados werden in der Gegend um Nairobi, Kenia, angebaut, das jetzt auch durch die Trockenheit betroffen ist. Zum Glück für die lokalen Erzeuger sind die Avocado-Bäume ziemlich Trockenheitsresistent. Wassermangel macht die Früchte ein bisschen kleiner, aber es macht sie auch nussiger und kremiger. Afrocados sind in den Größen 22-30 zu haben, die Größen 12-20 sind kaum zu finden.

Verbesserung des Lebens und der medizinischen Versorgung

Der Export von Avocados verbessert das Leben von Kleinerzeugern in Kenia, erklärt Mchina. „Der Zugang zu medizinischer Versorgung hat sich auch verbessert. Durch unsere „Nature & More 1 Cent for Future“-Kampagne unterstützen wird ein lokales medizinisches Versorgungsprojekt. Es zahlt für geschulte Krankenschwestern/-pfleger, um die Kranken in abgelegenen Gegenden zu besuchen, die keinen Zugang zu Kliniken haben. Viele kranke Menschen erhalten Hilfe. Als ein Verbraucher kann man sich tatsächlich aussuchen, in welcher Art Welt man leben will, indem man sich entscheidet, wo man sein Geld ausgibt.“ 

Mehr Informationen: www.natureandmore.nl  und  www.eosta.nl.

Quelle: Nature & More

Veröffentlichungsdatum: 18.04.2017

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