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Chilenische Blaubeerexporte mit Rekordmenge

Bedeutender Exportanstieg nach Deutschland
13. April 2017

Niedrige Preise, steigendes Angebot aus anderen Ländern, unvorhergesehene Lieferungen und Probleme bei den Bedingungen der Früchte hinterlassen einen bitteren Geschmack bei den chilenischen Erzeugern und Exporteuren von Blaubeeren. Dennoch zeigen die Zahlen für die Saison 2016-2017 positive Ergebnisse bei der Exportmenge und dem Wachstum in den Märkten, berichtet SimFRUIT.

Bildquelle: Shutterstock.com Blaubeeren
Bildquelle: Shutterstock.com

Mehr als 103.000 Tonnen Blaubeerexport (103.144 Tonnen) wurden für diese Industrie 2016-2017 verzeichnet, ein Anstieg von 12,9% gegenüber letztem Jahr und mehr als die Vorhersage des Blaubeerkomitees (Comité de Arándanos de Chile) zu Beginn des Jahres, berichtete das Chilenische Blaubeerkomitee.

Es gibt eine größere Menge durch den Anstieg der gepflanzten Fläche und Erneuerung der Sorten durch jene mit größerer Produktivität, was angefangen hat, sich auf die Exportmenge auszuwirken. Zudem machten es die Marktbedingungen möglich, die Saison und Lieferungen über die Schätzung des Komitees hinaus auszudehnen.

Für Andrés Armstrong, leitender Direktor des Chilenischen Blaubeerkomitees, gibt es einen weiteren fundamentalen Grund. „Vermutlich ist der am meisten relevante Faktor der niedrige Preis von tiefgekühlten Beeren, der den Anstieg der Menge von frischen konventionellen sowie biologischen Beeren vorgetrieben hat, aber insbesondere die biologischen Beeren, die bis letzte Saison bessere Preisbedingungen in dem Tiefkühlmarkt fanden.“

Deutschland hat bedeutenden Anstieg

Praktisch alle Märkte sind gewachsen. Europa und Asien waren die hervorstechendsten, die letzte Saison einen Rückschlag zeigten. Auf dem Alten Kontinent hat die exportierte Menge um 14,4% zugenommen, während es in Fernost 53,6% waren, wobei Exportrekorde in beiden Regionen erreicht wurden.

In dem europäischen Markt hatten das Vereinigte Königreich und die Niederlande Zunahmen von je 10% und 12,4%. In dieser Zone sticht Deutschland heraus, das einen bedeutenden Anstieg der Direktlieferungen auf 1.291 Tonnen hatte.  

Quelle: SimFRUIT nach Angaben des Komitees

Veröffentlichungsdatum: 13.04.2017

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