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Macfrut 2017: internationaler Boom

21. Februar 2017

Drei Monate vor der Veranstaltung wird ein Wachstum von 30 % der Aussteller aus dem Ausland verzeichnet, 40 sind die vertretenen Länder und zahlreich sind die neuen Teilnehmer. Es sticht Afrikas Anwesenheit hervor. 

Foto ©  Macfrut
Foto ©  Macfrut

Die 34. Auflage der internationalen Obst- und Gemüsemesse, die vom 10. bis zum 12. Mai in Rimini stattfinden wird, wird größer (8 Messehallen gegen die 7 von der letzten Auflage), innovativer und vor allem internationaler sein. Neben den vielen Neuigkeiten, die in diesen Monaten zum Vorschein kommen, bestätigen es die Zahlen, die von einem vor drei Jahren begonnenen und heute noch laufenden Kurswechsel zeugen: Drei Monate vor der Veranstaltung sind die Aussteller aus dem Ausland 30% mehr als bei der letzten Auflage, die anwesenden Länder 40 und zahlreich die neuen Teilnehmer, in Vertretung der fünf Kontinente. 

Die Anzahl der Aussteller aus dem Ausland steigt dank der Teilnahme von neuen, ins internationale Panorama aufsteigenden Ländern. Unter den Neuheiten Angola, Äthiopien, Uganda, Guatemala, Nicaragua, Costa Rica und Uruguay. Delegationen aus Mosambik, Simbabwe, Sambia, Südafrika, Senegal, Ghana und vielen anderen Ländern. Aus diesem Überblick sticht die vorrangige Rolle Afrikas hervor. 

„Bei der letzten Auflage von Macfrut sandten wir, Kofi Annans Aufruf nachkommend, die Botschaft des Obst- und Gemüsesektors als treibende Kraft für das Wachstum und die Entwicklung der afrikanischen Länder – erklärt Renzo Piraccini, Präsident von Macfrut – Wir machten dies in Anwesenheit von 18 Vertretern unter Botschaftern und Handelsämtern Subsahara-Afrikas. Dieser Aufruf lief nicht ins Leere und das zeigt auch die massive Präsenz von afrikanischen Ländern und ihr Interesse für Handelsbeziehungen mit Italien und Europa.“ 

Foto ©  Macfrut
Foto ©  Macfrut

Das Sinnbild dafür ist der Sudan: 2015 einfacher Besucher, 2016 ein Stand von Erzeugern, bei der Auflage 2017 wird er mit zwei großen Ausstellungsflächen anwesend sein, eine für die Erzeuger/Exporteure und eine für die Importeure, mit über 30 anwesenden Unternehmen. 
„Der Sudan importiert bedeutende Mengen an italienischem Obst und Gemüse (besonders tiefgefrorene Erdbeeren und Äpfel), nicht direkt, sondern über die Emirate oder über Ägypten – fährt Piraccini fort – Nun wollen sie in Rimini präsent sein, um direkte Handelsbeziehungen mit den italienischen Exporteuren aufzubauen. Der Sudan ist das Spiegelbild von Afrika, er ist an Macfrut interessiert, um Käufer für die eigenen Produktionen zu suchen, aber vor allem um Technologien und Know-how, aber auch Obst und Gemüse zu kaufen.“ 
Eine andere Neuheit der Messe wird Angola sein, mit einem Maxistand, der die Teilnahme von „Rede Camponesa“, einer Gruppe von über 30 Unternehmen, die daran interessiert sind, Handelskontakte zu entwickeln und vor allem ihre Obst- und Gemüseproduktionskette zu verbessern, vorsehen wird.

Viele Neuigkeiten und Newcomers auch auf der Seite der Besucher: Zum ersten Mal werden Delegationen von Fachleuten aus Kasachstan, Usbekistan und Kirgisistan anwesend sein. Eine intensive Incoming-Aktivität wird auch auf die nordeuropäischen Länder ausgeübt, die besonders an die biologischen Produkte interessiert sind, welche dieses Jahr bei Macfrut eine besondere Aufmerksamkeit genießen werden, mit einem Tagungen, Meetings und Lancierungen von neuen Produkten gewidmeten Platz, „Macfrut Bio“.

Um mehr über diese 34. Auflage, deren Zahlen und Neuheiten zu erfahren, wurde ein Preview-Video realisiert, das die Highlights von Macfrut 2017 illustriert und das man auf folgendem Link auf dem YouTube-Kanal der Veranstaltung sehen und herunterladen kann: https://youtu.be/SRAHUHLfwMU

Weitere Informationen: www.macfrut.com 

Veröffentlichungsdatum: 21.02.2017

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