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Studie „Trends im Handel 2025“: Online-Konkurrenz zwingt Handel zum Handeln

16. November 2016

Der stationäre Handel ist in den meisten Warengruppen weiter erste Anlaufstelle für Konsumenten, muss aber viel investieren, um seine Vorrangstellung gegenüber den digitalen Wettbewerbern verteidigen zu können.

Bild: HDE.de/KPMG
Bild: HDE.de/KPMG-Kantar TNS

Studie „Trends im Handel 2025“ - Neue digitale Angebote und kanalübergreifende Einkaufserlebnisse werden unerlässlich:

Immer mehr Kunden erwarten neue Bestell- und Liefermöglichkeiten sowie eine stärkere, nahtlose Verknüpfung aller Geschäftsprozesse. Zudem verschlingt die Neugestaltung der Verkaufsflächen viel Geld. Das zeigen die Ergebnisse der gemeinsamen Studie Trends im Handel 2025 von KPMG, EHI, HDE und Kantar TNS (ehemals TNS Infratest), für die 1.015 Bundesbürger in einer repräsentativen Umfrage zu ihrem Einkaufsverhalten und ihren -erwartungen befragt wurden.

Trotz wachsender Konkurrenz durch Internet- und Versandhandel ist es drei von vier Kunden „auch in Zukunft wichtig, im Laden einkaufen zu können“. Der Anteil des digitalen Handels ist vor allem im Bereich Elektrogeräte vergleichsweise hoch. So sagen die im Rahmen der Studie befragten Kunden, dass sie innerhalb der vergangenen 12 Monate gut die Hälfte ihrer Elektrogeräte (52 Prozent) über das Internet oder den Versandhandel gekauft haben. Bei Textilien und Schuhen liegt der Anteil bereits bei 43 Prozent. Die geringste Quote an Onlinekäufen weist in Deutschland weiterhin der Lebensmittel- und Getränkehandel mit nur 7 Prozent auf.

Die Kundenaussagen deuten darauf hin, dass der Onlinehandel in Deutschland in den kommenden fünf Jahren je nach Branche voraussichtlich zwischen vier und neun Prozent wachsen wird – und damit langsamer als bisher. Überdurchschnittliche Zuwachsraten sind in den Bereichen Elektrogeräte, Möbel und Baumärkte zu erwarten und zudem vor allem in einkommensstarken Haushalten.

Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland – HDE: „In Zeiten des immer weiter wachsenden Onlinehandels sind im stationären Handel das Einkaufserlebnis und die Verknüpfung mit digitalen Innovationen essentiell, um die Kunden vom eigenen Angebot zu überzeugen. Dabei kommt der Integration von Technik eine immer größere Bedeutung zu – sei es beispielsweise in Form interaktiver Schaufenster oder virtueller Umkleidekabinen. Darüber hinaus gibt es einen Trend zu hochwertiger Warenpräsentation, die Ansprüche der Kunden steigen. Am Ende des aktuellen Umbruchs im Einzelhandel werden die Handelsunternehmen erfolgreich sein, die Online und Offline am besten miteinander verzahnen.“

Download der Studie "Trends Handel 2025" und mehr Informationen hier.

Quelle: HDE

Veröffentlichungsdatum: 16.11.2016

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