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Spanien: AVA-Asaja warnt vor Bedrohung durch „Black Spot“ für europäischen Zitrussektor

21. September 2015

Die Valenzianische Erzeugervereinigung (AVA-Asaja) hat eine Warnung herausgegeben, dass die Zitrusexporte aus Südafrika, die für EU-Märkte bestimmt sind, eine „Gefahr“ darstellen, wenn sie in die europäische Zitruskultur die „verheerende Krankheit“ „Black Spot“ (Schwarzflecken) einführen. Nun werden auch Fälle mit „Black Spot“ von der Fruchtorganisation von Argentinien berichtet.

Orangen

Wie die Vereinigung mitteilte, haben die südafrikanischen Zitruslieferungen an Europa in den letzten Monaten fast das maximale Limit für „Black Spot“ (Guignardia oder Phyllosticta citricarpa), das von der Europäischen Union (EU) genehmigt wurde, verdoppelt. Sie betonten, dass die neusten offiziellen Daten das Ausmaß des Problems zeigen, wobei die Fälle der Entdeckungen dieses Pilzes auf insgesamt neun gestiegen sind, was fast das Doppelte der durch die EU-Exekutive in ihren letzten darauf bezogenen Entscheidungen erlaubten Fälle ist.

Gleichzeitig richtet sich die Sorge von AVA-Asaja auf die ernste Verschlechterung der aus Argentinien stammenden Zitrusfruchtimporte während dieser Kampagne. Deshalb bittet die Landwirtschaftsorganisation, dass sie die gleichen Kriterien für Argentinien bei der Kontrolle anwenden und die Grenzen schließen, da das Problem in beiden Ländern von gleicher Schwere ist.

Quelle: Ava-Asaja

Veröffentlichungsdatum: 21.09.2015

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