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Haselnüsse: Georgien fördert Produktion

31. August 2015

Georgien fördert die Produktion mit einem Entwicklungsprogramm für den Haselnusssektor. Dieses Programm hat zum Ziel, die Produktion anzukurbeln und gleichzeitig die Kosten dafür zu senken, um die Exportmöglichkeiten zu verbessern. Möglich wird dies Programm durch die Regierung unter Verwendung eines Budgets der EU.

Haselnüsse


Im letzten Jahr lag das Exportvolumen der Nüsse erstmals über dem der Weinbeeren. Das heißt, dass die Nüsse das landwirtschaftliche Hauptexportprodukt sind. Einschätzungen zufolge haben die Nüsse noch weitere Perspektiven in der Landwirtschaft des Landes.

Innerhalb des Programms wurden in Darcheli bereits Möglichkeiten zur Trocknung und Lagerung geschaffen. Danach sollen dort über 24 Tonnen getrocknet und über 500 Tonnen an Haselnüssen gelagert werden können.

Preislich wird die Georgische Nuss dank der Mehrwertsteuerfreiheit, die durch die Unterstützung der Regierung geschaffen wurde, noch konkurrenzfähiger werden. Ende August soll die fertige Produktions- und Lagerstätte in Darcheli einer 500köpfigen Cooperative übergeben werden. Dort werden dann internationale Sicherheitssysteme für Lebensmittel installiert: bis September 2018 das Global GAP (Good Agricultural Practices) und bis Juni 2019 das HACCP (Hazard Analysis and Critical Control Points).

Aufgrund der weltweit steigenden Nachfrage steigen die Preise für Nüsse, was auch für die Georgische Wirtschaft förderlich ist.

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Quelle und Copyright: Michael Priestoph

Veröffentlichungsdatum: 31.08.2015

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