fruchtportal.de

EuG bestätigt Widerspruch von Pacific Fruit teilweise und reduziert Geldstrafen

22. Juni 2015

Am 16. Juni 2015 hat das Europäische Gericht (EuG) seine Entscheidung zum Teil aurechterhalten, indem es einen Widerspruch von „FSL Holdings“, „Firma Léon van Parys“ und „Pacific Fruit Company Italy SpA“ (zusammen „Pacific Fruit“) gegen die Entscheidung der Kommission bestätigte, wobei es feststellte, dass es ein illegales Preisfestlegungskartell für Bananen gab, die in Südeuropa verkauft wurden. Die Kommission vehängte eine Geldstrafe von 8.919.000 Euro für „Pacific Fruit“. „Chiquita“ erhielt gemäß der Kornzeugenregelung 2002 der Kommission volle Immunität gegen Geldstrafen.

Bananen

Das EuG bestätigte den Widerspruch von „Pacific Fruit“ zum Teil und reduzierte die Geldstrafe. Das EuG sagte abschließend, obwohl die Kommission richtig einen Einzelverstoß begründete, konnte die Kommision seine fortbestehende Natur nicht begründen. Dem EuG zufolge hatte die Kommission die Beweisdokumente für Verträge zwischen den Parteien für den Zeitraum zwischen dem 12. August 2004 und 19. Januar 2005 vorgelegt. Das EuG reduzierte die Geldstrafe für „Pacific Fruit“ auf 6.689.000 EUR, um die reduzierte Dauer (Unterbrechnung) der Zuwiderhandlung widerzuspiegeln.

Im Oktober 2011 stellte die Kommission fest, dass „Pacific Fruit“ und „Chiquita Brands International Inc.“ (Chiquita) ein Preisabsprachekartell betrieben haben und ihre Preisgestaltungsstrategien bezüglich des Imports, der Vermarktung und der Verkäufe in Bananen in Griechenland, Italien und Portugal während des Zeitraums vom 28. Juli 2004 bis 8. April 2005 koordinierten.

Lesen Sie hier den vollen Bericht.




Quelle: lexology.com

Veröffentlichungsdatum: 22.06.2015

Fruchtportal © 2004 - 2019
Online Fachzeitschrift für den internationalen Handel mit frischem Obst und Gemüse