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Türkei: Zu wenig Bio-Ware verfügbar - Getrocknete Sultaninen

30. April 2015

Die Haselnussproblematik in der Türkei und das Problem der Wasserversorgung in Kalifornien haben die Aufmerksamkeit vieler Marktteilnehmer so stark beansprucht, dass die Sultaninen teilweise in Vergessenheit geraten sind. Haselnusskerne sind so gut wie ausverkauft. Die Broker an der Schwarzmeerküste sind von den großen Firmen beauftragt, jedes Angebot sofort zu buchen. Auch wenn genaue Details noch nicht bekannt sind, gehen viele davon aus, dass es auch bei Haselnüssen zu witterungsbedingten Ernteausfällen kommen wird. Das zeigt ein Bericht, Momentaufnahme 28.April 2015, der von das Unternehmen Fitnuss UG erstellt wurde.

Getrocknete Sultaninen. Foto © Fitnuss UG
Getrocknete Sultaninen. Foto © Fitnuss UG

"In großen Teilen der verschiedenen Sultaninen-Anbauregionen (Manisa, Turgutlu, Gediz, Sarigöl, Salihli) im Hinterland von Izmir kam es im Laufe der letzten Woche zu Frostschäden. Die Handelsbörse in Izmir hat umgehend Fachleute in die Regionen entsandt, um eine Schadensanalyse durchzuführen. Der Bericht der Börse wird am kommenden Freitag erwartet. Verkäufer haben sich komplett zurückgezogen. An der Börse wurde kein kg gehandelt." so Fitnuss.

Man muss von steigenden Preisen ausgehen

Die Ernte 2014 war zwar groß (über 300.000 t), aber es gibt qualitative Probleme. Deshalb kann man davon ausgehen, dass nicht die gesamte Erntemenge für den Export geeignet ist. Und der Preisaufschlag von ca. 1,09 – 1,27 EUR/kg für Bio-Sultaninen lässt erahnen, dass es zu wenig Bio-Ware gibt. Das hat alles mit dem Wetter kurz vor der Erntezeit in 2014 zu tun, so der Bericht.
 
Ersten Berichten zufolge sind auch Kirschen in der Region Alasehir betroffen.


Quelle: www.fitnuss.de

Veröffentlichungsdatum: 30.04.2015

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