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Spanische Erdbeeren: Bessere Qualität und frühere Sorten

02. März 2015

Neue Frühsorten, wie die Sorte „Splendor“, beginnen, gegen Ende Dezember Früchte zu produzieren, mit einem guten Qualitätsertrag die Kampagne hindurch. Der Erdbeer- und Beerensektor in Huelva ist der Natur nach dynamisch und die Erzeuger und Vermarkter passen sich dem Markt an, indem sie schnell auf die sich verändernden Nachfragen mit neuen Erzeugnissen reagieren.

In der Tat wurde der Beginn der Erdbeerkampagne diese Saison dank des Erscheinens von Frühsorten (wie „Splendor“) auf dem Markt vorverlegt. Diese Erdbeersorte beginnt, Früchte gegen Ende Dezember zu produzieren. Es sind Früchte guter Qualität, die über lange Distanzen gut haltbar sind, was die Möglichkeit neuer Zielorte, wie die nordeuropäischen Länder, eröffnet. Dennoch werden Deutschland und Frankreich (die jeweils für 36% und 19% der Gesamtexporte verantwortlich sind) weiter die wichtigsten Märkte für spanische Erdbeeren sein.

Gemäß Daten von „Freshuelva“ (die Vereinigung der Erdbeererzeuger und -exporteure in Huelva) wird die mit Erdbeeren bepflanzte Anbaufläche während der Kampagne 2014/15 auf 6.340 ha (-9%) abnehmen, während es eine Zunahme der mit Himbeeren (1.560 ha, +20%), Brombeeren (90 ha, +28%) und Cranberries (1.470 ha, +27%) bepflanzten Flächen geben wird.

Ebenso hofft der Erdbeersektor in Heulva, seine Zahlen gegenüber der letzten Kampagne zu verbessern, die mit einer Gesamtproduktion von 278.900 Tonnen und einem Rückgang des Umsatzes von 10,7% endete.

fedemco.com

Quelle: Fedemco

 

Veröffentlichungsdatum: 02.03.2015

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