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Goldor® Bait erhält Genehmigung für Anbausaison 2015: Drahtwurmbekämpfung bei Kartoffeln

21. Januar 2015

Für die Anbausaison 2015 steht den deutschen Kartoffelproduzenten BASF, mit Goldor® Bait eine effiziente Lösung zur Bekämpfung des Drahtwurms in der Kartoffel zur Verfügung. Goldor® Bait hat eine auf 120 Tage befristete Genehmigung zur Anwendung gemäß Art. 53 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 i.V.m. § 29 Pflanzenschutzgesetz erhalten. Diese Genehmigung gilt vom 01. Februar bis zum 1. Mai 2015 ausschließlich zur Bekämpfung des Drahtwurms in Kartoffeln. Insgesamt standen zunächst 80 Tonnen zur Bekämpfung des Drahtwurms in der Kartoffel zur Verfügung. Heute hat das BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) eine Menge von 160 Tonnen Goldor® Bait genehmigt. Somit wurde die Menge dem voraussichtlichen Bedarf angepasst und entspricht nun einer Fläche von 16.000 ha.

Im Kartoffelanbau haben sich in den letzten Jahren - bedingt durch höhere Bodentemperaturen – die Larven von Schnellkäfern stark ausgebreitet. Diese auch als Drahtwürmer bezeichneten Schädlinge befallen die Kartoffeln und verursachen Lochfraß. Die befallenen Kartoffeln entsprechen nicht den gängigen Qualitätsanforderungen am Markt und sind somit unverkäuflich. Ertragsverluste bei den Erzeugern sind die Folge.

Gute Dauerwirkung zum Schutz der wachsenden Kartoffelknollen

Drahtwürmer stellen infolge des Klimawandels eine ernsthafte Gefährdung des heimischen Kartoffelanbaus dar. Das Ködergranulat Goldor® Bait mit dem Wirkstoff Fipronil wurde speziell zur effizienten Bekämpfung des Drahtwurms, den Larven des Saatschnellkäfers, entwickelt. Die speziell abgestimmten Komponenten des Ködergranulates locken die Drahtwürmer an. Durch Kontakt mit oder nach Aufnahme des Köders kommt es sehr schnell zur Inaktivierung der Larven. Goldor® Bait zeichnet sich durch eine gute Dauerwirkung aus und gewährleistet so den Schutz der wachsenden Kartoffelknollen.

Für die Anwendung von Goldor® Bait dürfen ausschließlich Geräte eingesetzt werden, die in der "Liste für die Ausbringung von Goldor® Bait geeigneter Granulatstreugeräte" des Julius-Kühn-Instituts (JKI) aufgeführt sind. Dies bewirkt, dass das Goldor® Bait - Granulat nach der Ausbringung sofort vollständig mit Erde bedeckt wird. Somit können keine wirkstoffbelasteten Stäube in die Umwelt gelangen.

Weitere Information zu Goldor® Bait finden Sie unter: www.agrar.basf.de

 

Veröffentlichungsdatum: 21.01.2015

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