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Jeder Deutsche isst 9,9 Kilogramm Kohlgemüse im Jahr

23. Oktober 2014

9,9 Kilogramm Kohlgemüse verbrauchte jeder Bundesbürger umgerechnet im vergangenen Jahr. Dies umfasst alle Kohlsorten, wie beispielsweis Weiß- und Rotkohl, Rosenkohl oder auch Wirsing und Blumenkohl. Gerade bei fallenden Temperaturen und dem einsetzenden Winter lohnt es, sich die traditionsreichen Vitaminbomben schmecken zu lassen. Rosenkohl liefert viel Vitamin C und weitere wichtige Nährstoffe wie Eisen und Kalium.

Die kürzer werdenden Tage leiten die Kohlsaison ein: Als kälteresistentes Wintergemüse werden die "Klassiker" der deutschen Küche erst spät im Herbst und teilweise bis in den Winter frisch vom Feld geerntet. Mit kurzen Transportwegen spart das heimische Gemüse außerdem Energie. Kohlgemüse lässt sich nicht nur frisch verzehren, sondern kann eingelegt oder eingefroren haltbar gemacht werden: Durch die Milchsäuregärung wird aus dem Weißkohl beispielsweise das bekannte Sauerkraut, aber auch Rotkohl oder Blumenkohl sind für diese Form des Einlegens geeignet. Grünkohl und Rosenkohl lassen sich gut einfrieren, wenn sie zuvor geputzt und kurz blanchiert werden. Auf diese Weise lassen sich, bei richtiger Lagerung, Lebensmittelabfälle vermeiden.

Weitere Tipps dazu gibt die Initiative des BMEL gegen die Verschwendung von Lebensmitteln "Zu gut für die Tonne!". Informationen finden Sie im Internet unter: www.bmel.de/zugutfuerdietonne.


Quellen: BMEL, Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung

Veröffentlichungsdatum: 23.10.2014

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