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NL: Maßnahmen zur Linderung der kurzfristigen Auswirkungen des russischen Boykotts

14. August 2014

An dem Treffen des niederländischen Geschäftssektors am Montag, dem 11. August, nahmen VNO/NCW, „MKB Nederland" und die „Land en Tuinbouw Organisatie Nederland“ (LTO) teil, sowie auch der Staatsminister für Wirtschaftsangelegenheiten, Dijksma. Wie berichtet, bestätigten die Vertreter, dass die Sektororganisationen, um den Schaden durch die Sanktionen gegen Moskau in Grenzen zu halten, betonen, dass die Waren, die für Russland bestimmt sind, aber wegen der Boykottmaßnahmen nicht in das Land gelassen werden, von dem Markt genommen werden sollten.

Alle Vertreter fordern Brüssel auf, massive Nichternte von allem verbotenen Obst, Gemüse, Fleisch- und Milchprodukten zu erlauben, um ein Überangebot auf dem Markt zu vermeiden.

Wie die LTO berichtet, sind einige Produktpreise bereits um rund 80% gefallen. Der Präsident der LTO, Albert Jan Maat, fodert deshalb Möglichkeiten, um eventuelle Preisvereinbarungen in bestimmten Branchen zu treffen. Er will auch Entschädigung aus dem europäischen Krisenfonds. „Es gibt eine Krise. Das rechtfertigt diese Maßnahmen“, sagt Maat.

Quelle: LTO

Veröffentlichungsdatum: 14.08.2014

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