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Steinobstkrise: Spanien, Frankreich, Italien fordern Ausnahmemaßnahmen

21. Juli 2014

Frankreich und Italien haben in dem Leitungskomitee, das sich am Mittwoch, dem 16. Juli, in Brüssel traf, die Europäische Kommission gebeten, Ausnahmemaßnahmen wegen der schweren Krise zu ergreifen, die Steinobst betrifft. Beide Länder argumentierten, dass die aktuellen Krisenlenkungsmaßnahmen unter dem speziellen System der GMO für Obst und Gemüse unzureichend sind, um mit der aktuellen wiederholten Krise zurechtzukommen, die der europäische Steinobstsektor durchmacht. Wie FEPEX berichtet, hat der spanische Verband bereits letzte Woche das Landwirtschaftsministerium und die Europäische Kommission gebeten, Ausnahmemaßnahmen unter der GMO zu ergreifen, um die schweren Marktstörungen anzupacken.

Die schwere Preiskrise, die in dem Sektor aller Produktionsländer in der EU herrscht, verursacht Spannungen in dem Bereich der Produktion aller Länder, wie in der Spanisch-Französisch-Italienischen Kontaktgruppe für Pfirsich und Nektarine zuvor während einer Videokonferenz aufgedeckt wurde, welche sich am Freitag, dem 18. Juli, erneut trifft.

Als Reaktion auf die Krise haben die französischen Erzeuger Demonstrationen angekündigt und das Französische Landwirtschaftsministerium gab den Abschluss einer unmittelbaren Kampagne zur Förderung des Konsums der „französischen Produktion“ bekannt. Ebenso wurde der große französische Vertrieb für die Produktion und den Konsum von Früchten französischen Ursprungs (Origin France) mobilisiert.

Quelle: Fepex - Foto: Afrucat

Veröffentlichungsdatum: 21.07.2014

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