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Indien: Litschiverkauf – Export durch Enzephalitis-Syndrom beeinträchtigt

24. Juni 2014

Die Händler und Exporteure von Shahi-Litschis sind besorgt, da ihr Verkauf enorm zurückgegangen ist und die Exportbestellungen sind infolge von Berichten, dass einige Litschis in Verbindung mit dem Ausbruch des gefürchteten akuten Enzephalitis-Syndroms (AES) stehen, merklich weniger. Laut dem neusten Bericht von „The Times of India“ haben nun der DDC und der amtierende DM von Muzaffarpur, Kawal Tanuj, der Direktor des „National Research Centre for Litchi“ (NRCL, Nationales Forschungszentrum für Litschis), Vishal Nath, zwei der größten Litschierzeuger, Litschiverarbeitungsunternehmer und Exporteure jede Verbindung zwischen Litschis und AES verneint, das bis jetzt diesen Sommer in Muzaffarpur 52 Kinder getötet hat.

Gemäß dem Bericht sagte der DM, Wissenschaftler des „National Centre for Disease Control“ (NCDC, Nationales Zentraum für Krankheitskontrolle) haben einstimmig ausgeschlossen, dass AES durch ein Litschivirus verursacht wurde. Andere Experten, die Forschungen mit AES durchführen, haben AES bis jetzt auf keine Weise mit Litschis in Verbindung gebracht. Kein Wissenschaftler hat bis jetzt belegt, dass die Krankheit durch Litschis verursacht wird, betonte er.

Gemäß dem neusten Bericht von „New Indian Express“ hat nicht nur der Verkauf von Sommerfrüchten abgenommen, ihr Preis ist auch dramatisch gefallen, fast 40% in den letzten Tagen. Litschis werden aktuell für 40 INR pro Kilo gegenüber 80 INR in der letzten Woche verkauft. Ähnlich ist der Großhandelspreis von 60 auf 40 INR pro Kilo gefallen. Die Händler sagen, sie können dieser Tage nicht einmal eine Tonne Litschis verkaufen.


Quelle: indiatimes.com-newindianexpress.com

Veröffentlichungsdatum: 24.06.2014

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