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Kartoffelmarkt Österreich: Im Inland zeichnet sich leicht unterdurchschnittliche Ernte ab

11. September 2019

Der österreichische Speisekartoffelmarkt startet ausgeglichen in den September. Die Haupternte nimmt nun schön langsam Fahrt auf. Noch sind aber nicht alle Bestände schalenfest, zudem sorgten hohe Temperaturen und trockene Böden in der letzten Woche noch für die eine oder andere Rodebehinderung. Mit dem Wetterumschwung zu Wochenbeginn dürfte sich die Situation aber vielerorts verbessert haben, heißt es in einer Meldung von aiz.info, das Agrarisches Informationszentrum.

Bildquelle: Shutterstock.com Kartoffel
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Die einlangenden Ernteergebnisse untermauern die bisherigen Vermutungen zu der heurigen Kartoffelernte. Die Hektarerträge streuen in diesem Jahr überaus stark. In den niederösterreichischen Anbaugebieten gibt es Felder, wo nicht einmal 20 t am Hektar geerntet werden. Aber es wird auch von guten Hektarerträgen mit über 30 t berichtet. In Summe dürfte sich eine leicht unterdurchschnittliche Brutto-Erntemenge abzeichnen, berichtet die Interessengemeinschaft Erdäpfelbau.

Die Aussortierungen aufgrund von Drahtwurmbefall liegen bislang deutlich unter dem letzten Jahr. Zuletzt wurde vor allem im Marchfelder Raum verstärkter Drahtwurmbefall festgestellt. Die verfügbaren Angebotsmengen steigen saisonbedingt an. Mit den kühleren Temperaturen und dem Ende der Urlaubssaison werden auch wieder mehr Kartoffeln konsumiert. Die Erzeugerpreise bleiben weitgehend stabil. In Niederösterreich und dem Burgenland wurden zu Wochenbeginn als Tagespreis für vorwiegend festkochende Sorten meist 25 Euro/100 kg und für festkochende Sorten noch bis zu 30 Euro genannt. Für Einlagerungsware liegen die Preise teilweise auch etwas darunter. In Oberösterreich blieben die Preise mit 34 Euro/100 kg unverändert.

Quelle: aiz.info

Veröffentlichungsdatum: 11.09.2019

Schlagwörter

Kartoffelmarkt, Österreich, Inland, unterdurchschnittlich, Ernte