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Österreich: Heimische Kartoffeln werden knapper

18. April 2019

Rot-weiß-rote Erzeugnisse verschwanden im Laufe des März zunehmend aus den Filialen und die freien Regalmeter besetzte Importware. Abgepackt wurde und wird teilweise auch in Österreich und dementsprechend schwierig ist die Differenzierung zu heimischen Produkten, heisst es im aktuellen AMA-Marktbericht Obst und Gemüse - März 2019.

Bildquelle: Shutterstock.com Kartoffeln
Bildquelle: Shutterstock.com

Aufgrund der immer schlechteren Konditionen und phänotypischen Schwächen der heimischen Lagerware, war eine Preisberichtigung seitens der Vermarkter nicht zu realisieren. Also wurden die Erzeugerpreise für niederösterreichische Speisekartoffeln mittelfallend weiterhin mit 25 EUR/dt angeschrieben.

Die Auszahlung für kleinpackungsfähige, drahtwurmfreie Premiumware mit AMAGütesiegel belief sich auf 30 EUR/dt. Wie könnte es weitergehen? Insbesondere der Kochtyp „festkochend“ dürfte kurz vor dem Aus stehen. Etwas besser ist es um die Bestände bei „vorwiegend festkochend“ und „mehlig“ bestellt. Laut niederösterreichischer Landwirtschaftskammer könnten Letztgenannte, als auch Biokartoffeln, bis nach Ostern reichen. 

Quelle: Agrarmarkt Austria (AMA)-Marktbericht Obst und Gemüse - März 2019

 

Veröffentlichungsdatum: 18.04.2019

Schlagwörter

Österreich, März, AMA-Marktbericht, Kartoffeln