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Interpoma China Kongress: drei Tage im Zeichen des Apfels

15. März 2019

In einem Monat, vom 15. bis 17 April 2019, findet die dritte Auflage der Interpoma China in Shanghai statt. Nun steht auch das Programm des internationalen Kongresses „China and the Apple in the World” fest, an dem Referenten aus Italien, der Schweiz, China und Neuseeland teilnehmen werden.

Foto © Interpoma China Congress
Foto © Interpoma China Congress

Die dritte Auflage der Interpoma China findet vom 15. bis 17. April 2019 in Shanghai statt. Kurz vor Beginn der Messe steht jetzt auch das Programm des renommierten internationalen Kongresses „Der Apfel in der Welt“ fest. Dieses erfolgreiche Format wird von Messe Bozen nun auch in China organisiert. Die von Kurt Werth koordinierte diesjährige Auflage des Kongresses „China and the Apple in the World“ gibt einen Überblick über die Produktion, Vermarktung und das Marketing in der Apfelbranche und beleuchtet internationale sowie chinesische Gesichtspunkte. Neben den Referenten aus Italien, der Schweiz und Neuseeland werden auch Universitätsprofessoren und Forscher aus China Vorträge halten.

Foto © Interpoma China Congress
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Das Programm

Am ersten Kongresstag, Montag, 15. April, erwarten die Teilnehmer von 9:30 Uhr bis 12:45 Uhr zahlreiche interessante Themen. Kurt Werth, Südtiroler Obstbauberater und Experte wird einen Überblick über die Apfelproduktion in Russland und Asien geben. Darauf folgt ein Referat von Cheng Cungang vom National Apple Breeding Center, Research Institute of Pomology, Chinese Academy of Agricultural Sciences über die Entwicklung der Apfelbranche in China. Der anschließende Vortrag von Roger Harker, Professor an der Universität Auckland in Neuseeland, wird Farbe, Größe, Geschmack und Preis von Äpfeln in den Fokus stellen. Abschließend wird Matteo Bartolini vom CIA (Italienischer Landwirtschaftsverband) einen Einblick in den biologischen Anbau geben und insbesondere neue Trends in der Europäischen Union beleuchten.
Dienstag, 16. April, beginnt mit einem Vortrag von Claudio Sedivy vom Schweizer Unternehmen Wildbiene und Partner über die Bedeutung der Bienen und Bestäubung im Apfelanbau. Im Anschluss erläutert Kurt Werth, wie mittels chemischer Ausdünnung der manuelle Aufwand verringert werden kann. Zhou Zongshan vom Plant Protection Center, Research Institute of Pomology, Chinese Academy of Agricultural Sciences referiert anschließend in seinem Vortrag über die neuen Herausforderungen, Entwicklungen und Trends im Bereich des Pflanzenschutzes im Apfelanbau. Im letzten Vortrag auf der Tagesordnung wird Cherry Li, Agronom des chinesischen Unternehmens Netafim, den Einsatz von flüssigen oder wasserlöslichen Düngern (Fertigation) in den Apfelplantagen beleuchten. 

Der letzte Kongresstag, am 17. April, beginnt mit einem Vortrag von Walter Guerra vom Land- und Forstwirtschaftlichen Versuchszentrum Laimburg (Italien) über die Sorteninnovation. Anschließend werden Cong Peihua, Direktor der Abteilung Apple Breeding des National Apple Industry Technology System (China), über die Fortschritte in der Apfelzucht in China und Alberto Dorigoni von der Stiftung Edmund Mach (Italien) über moderne Anbausysteme referieren. Im Abschlussvortrag spricht Berater Stefan Nicolodi über die Baumzucht. 

Der Kongress ist Teil der Interpoma China 2019, die vom 15. bis 17. April erstmals in Shanghai im Rahmen der Fresh Logistics Asia stattfindet, der internationalen Fachmesse der Messe München zum Thema Logistik für frische, gefrorene und verderbliche Güter und Lebensmittel. Als offizieller Partner von Interpoma China fungiert die WAPA, der Weltverband für Äpfel und Birnen, die seit 2001 die wichtigsten Apfel- und Birnenproduzenten der Welt vertritt. 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.fierabolzano.it/interpomachina

Quelle: Fiera Bolzano

Veröffentlichungsdatum: 15.03.2019

Schlagwörter

Interpoma China, Kongress, Apfel