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Grüne Woche 2019: Niedersachsen - Regionale Süßkartoffeln und Apfel-Curry-Soße

29. Januar 2019

Transparent, innovativ und lecker – so präsentiert sich Niedersachsen mit seinen Ausstellern und deren Produkte. Der Handel hat Ernst und Bianca Lütje aus Wasbüttel angesprochen, ob sie nicht Süßkartoffeln anbauen wollen. Anfang 2018 bestellten sie einen Hektar Erde und ernteten im September – als einer der ersten Höfe, die regional in Niedersachsen Süßkartoffeln kultivieren.

Bildquelle: Shutterstock.com Suesskartoffel
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Die Süßkartoffeln wuchsen ohne Anwendung von Herbiziden, Insektiziden oder Fungiziden. Die Apfel-Curry Soße ist das Aushängeschild vom Delikatessenhersteller Altländer Genuss. Äpfel aus dem Alten Land werden mit Tomaten-mark und indischem Jaipur-Curry angereichert.
Die Fleischerei Werner Schulte, die transparent und ganzheitlich ,Nose to Tail‘ arbeitet: Geschäftsführerin Sarah Dhem kennt die Betreiber der zwei Höfe, deren Schweine sie erwerben und die in Aktivställen aufwachsen. Die Tiere werden in einen Schlachter-Familienbetrieb, weniger als eine Stunde entfernt, transportiert. Die Fleischerei verarbeitet dann das ganze Tier. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, so Frau Dhem.
Halle 20, Stand 105, Kontakt: Sarah Dhem, T: +49 44 72 687 66 18,
Email: sarah.dhem@schulte-lastrup.de
Halle 20, Stand 120, Kontakt: Ernst Lütje, T:+49 53 74 35 04
Halle 20, Stand 122, Kontakt: Robert Seir, T: +49 179 753 43 24, Email: rs@altlaender-apfel-curry.de


Tages-Themen der Grünen Woche

EU Kommission informiert über gesunde Ernährung
Vom Erzeuger zum Verbraucher – mit diesem Slogan wirbt die EU Kommission für transparente Wege in der Ernährungskette. Eine Modelllandschaft zeigt insbesondere jungen Menschen die Vertriebswege von Milch und Getreide – vom Landwirtschaftsbetrieb bis ins (Kühl-)Regal der Verbrauchermärkte. Zusätzlich können die jungen Besucher Obst und Gemüse kosten und sich vom guten Geschmack überzeugen. Nebenbei wird ihnen die Bedeutung und die Wirkung von verschiedenen EU-Labels für gesunde Ernährung erklärt.
Halle 3.2, Stand 142, Kontakt: Nathalie Perault, Telefon: +32 2 295 74 14,
E-Mail: nathalie.perault@ec.europa.eu  

Lebensmittelbranche ehrt Preisträger auf der Grünen Woche
Zum vierten Mal zeichneten das Branchenmagazin „Lebensmittel Praxis“ und Experten der Internationalen Grünen Woche herausragende Konzepte mit regionaler Prägung aus Handel, Industrie und Landwirtschaft aus, die unter nachhaltigen Aspekten die Vermarktung regionaler Produkte voranbringen. In der Kategorie Innovation wählte das Gremium das Unternehmen Kale&Me für das Konzept „Natürlich Nordisch“ auf den ersten Platz. Den Regional-Star ’19 in der Kategorie Präsentation vergab die Jury an Rewe Susann Daubitz für ihr Konzept „Tante-Emma-Laden in Groß“. Pokal und Urkunde für den Spitzenplatz in der Kategorie Organisation erhielt Tegut für die Tegut Saisongärten. Mit dem ersten Platz in der Kategorie Kooperation wurden das Edeka Center Minden und der Wittekindshof „Diakonische Stiftung für Menschen mit Behinderung“ für das Konzept der „Liebe hoch zwei – rettet reife Früchtchen“ ausgezeichnet.

#Lebensministerium: Rebenforschung zum Anfassen
Am stilisierten Weinberg in Halle 23a stellt das Julius Kühn-Institut (JKI) die gesamte Palette der Rebenforschung vor: Die Züchtung neuer Sorten, die neben dem guten Geschmack der edlen Tropfen vor allem die Resistenz gegenüber Krankheiten im Blick hat; die Bekämpfung von Schädlingen wie dem Traubenwickler, dem die Winzer heute größtenteils mit Hilfe von Pheromonen zu Leibe rücken: Kleine Dispenser mit dem Sexuallockstoff der weiblichen Tiere lenken die Männchen ab und sorgen dafür, dass sie ihre potenziellen Paarungs-partnerinnen nicht mehr finden. Mit dabei sind zudem „Phenobot“, der GPS-gesteuerte Freilandroboter, der Anzahl und Größe der Beeren automatisch misst, und sein jüngerer Bruder, der „Phenoliner“, der künftig mit Hilfe von Sensoren auch Pflanzenkrankheiten im Bestand erkennen soll. All das soll helfen, den Zuchtfortschritt zu beschleunigen, Pflanzen-schutzmittel einzusparen und den Weinbau fit für den Klimawandel zu machen. Im Wein-keller können die Messegäste zudem die neueste Sortenzüchtung des Instituts, den fruch-tigen Calardis Blanc, kennenlernen und am Aroma-Tisch testen, ob sie den Geschmack von Brombeere und Lavendel, Honig und Geranie „erduften“. Wem das nicht auf Anhieb gelingt, der muss sich keine Sorgen machen: „Aromen zu bestimmen kann man lernen!“, versichert JKI-Technikerin Ulrike Braun.
Halle 23a, Julius Kühn-Institut, Kontakt: Dr. Michael Maixner, Tel.: +49 6345-41-213;
E-Mail: michael.maixner@julius-kuehn.de

Aus aller Welt

Goji-Beeren-Chutney, Ziegenmilch-Joghurt und mehr aus Griechenland
Eine Auswahl griechischer Spezialitäten finden Besucher der Grünen Woche in Halle 6.2. Der Familienbetrieb GOJI SPIRIT zum Beispiel bietet elf verschiedene Erzeugnisse aus Goji-Beere, und zwar Aufstriche, Chutneys, Säfte, Soßen und Dressing sowie eingelegte Früchte. Die Fruchtaufstriche gibt es mit Orange, Basilikum und Agave oder mit Apfel, Zimt und Agave, die Chutneys mit Apfel und Kurkuma oder mit Orange, Rote Beete und Chili. Die Goji-Beeren stammen von den eigenen Bio-Anbauflächen. Die 1990 gegründete Firma BioAgros hat 500 eigene Ziegen, ist zum ersten Mal auf der Grünen Woche mit dabei und stellt hier ihren Joghurt und Kefir aus Ziegenmilch vor. Auch Armakadi ist ein Familien-unternehmen, 1917 gegründet, und hat sich auf Produkte aus Oliven spezialisiert, die aus eigenem Anbau stammen. Zum Sortiment zählen natives Olivenöl extra sowie aromatische Olivenöle, zum Beispiel mit Basilikum, Orange oder Trüffel.
Halle 6.2, Stand 107 / 108, Kontakte: Litsa Papageorgiou / Thanos Athanasiadis / Nikos Nikolopoulos, T: +30 (0) 27 42 03 43 40 / +30 (0) 2382081660 / +30 (0) 26 10 45 47 14, E-Mail: info@gojispirit.gr  / bio@bioagros.gr  / info@armakadi.gr

Aus deutschen Regionen 

Berliner Start-up: share steht für sozialen Konsum
„Unser Konzept ist das 1+1-Prinzip, das heißt, für jedes verkaufte Produkt wird ein gleichwertiges Produkt an einen Menschen in Not gespendet“, erklärt Malte Bo Stein, Produktmanager von share. Seit dem Launch im März 2018 konnten von den verkauften share-Wasserflaschen bereits 41 Brunnen in Entwicklungsländern gebaut und damit über 25.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgt werden. Zudem brachte das Berliner Start-up als erster Hersteller in Deutschland eine voll recycelte Wasserflasche auf den Markt und spart damit jährlich mehr als 100 Tonnen Plastikmüll. Das aktuelle Sortiment der neuen sozialen Marke umfasst Mineralwasser, Bio-Nussriegel und Handseife. Im Mai 2019 kommt eine neue Getränkelinie hinzu: share natural, ein Mineralwasser mit natürlichen Frucht-aromen und ohne Zucker. Besucher der Grünen Woche können das neue Mineralwasser in der Geschmackssorte Zitrone & Minze vorab schon am Gemeinschaftsstand der Deutschen Lebensmittelwirtschaft in Halle 22a probieren.
Halle 22a, Stand 180, Kontakt: Marie-Sophie Vorbrodt , T: +49 30 12 08 74 75,
E-Mail: presse@share.eu

Baden-Württemberg: „Grober Schnitzer“ – vegane Apfelschorle von Dietz
Vegan ist nicht gleich vegan. Zumindest in der Saftproduktion. „Nach unserer Erfahrung wissen viele Menschen nicht, dass klare Apfelsäfte nicht vegan sein können, da um die Trübstoffe zu eliminieren, beim letzten Filtergang Schweinegelantine benutzt wird. Und schwupps ist das kein veganer Apfelsaft“, sagt André Prüfer von der Erwin Dietz GmbH. Deswegen haben die Produktentwickler von Diez eine Filtermethode entwickelt, bei der nachweislich keine tierischen Stoffe verwendet werden. Dass vegane Fruchtsäfte und Tees so richtig prima schmecken, können Besucher der Grünen Woche testen. Besonders empfehlenswert sind die „teaz“-Tees mit jeweils einem Tropfen Ingwer, Lavendel oder Minze. Neuestes Produkt ist der „Grobe Schnitzer“, eine naturtrübe (vegane) Apfelschorle, bei der auf jeder Flasche einzigartig ist, weil die Etiketten unterschiedliche Fotos aus Kultur, Freizeit und Literatur zieren.
Halle 5.2, Stand 259, Kontakt: André Prüfer, Telefon: +49 173 708 34 07,
E-Mail: andre.pruefer@dietz-fruchtsaefte.de

Lesen Sie hier mehr: www.gruenewoche.de 

Quelle: Internationale Grüne Woche Berlin - IGW

Veröffentlichungsdatum: 29.01.2019

Schlagwörter

Grüne Woche, Regional, Niedersachsen, Süßkartoffeln, Apfel