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Grüne Woche: Messe-Premiere für Haselnuss-Spezialitäten aus dem Piemont

23. Januar 2019

Daheim im Piemont leitet Alberto Quazzo bereits in fünfter Generation eine 40 Hektar große Haselnuss-Plantage. Die edlen Nüsse vertreibt er nicht nur geröstet, sondern auch verarbeitet zu leckeren Cremes, Dragees mit unterschiedlichen Schokomänteln und schmackhaften Kuchen. In Deutschland ist er zum ersten Mal und präsentiert seine Premium-Produkte auf der Grünen Woche in der Italien-Halle, wo wieder ein buntes Markttreiben herrscht. Fans der italienischen Küche finden hier alles, was Herz und Magen begehren, von erlesenen Trüffeln über Eselsalami und Büffelkäse bis hin zu Olivenöl aus der Toskana, sizilianischen Mandelpastenkeksen und natürlich Gelati.
Halle 17, Kontakt: Alberto Quazzo, T: +39 338 2657622, E-Mail: info@tastelanghe.it

Bildquelle: Shutterstock.com Haselnuesse
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Tages-Themen der Grünen Woche

AKK: „Die Grüne Woche macht den Wert der Landwirtschaft deutlich“
Um sich einen Eindruck von der Grünen Woche zu machen, besuchte die frisch gebackene CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer während ihres Rundgangs die Schau-bäckerei des Zentralverbands des deutschen Bäckerhandwerks. Dort versuchte sie sich darin, Brezeln zu formen. Zuvor hatte sie mit Bauernverbandspräsident Joachim Rukwied über Europa und die gemeinsame Agrarpolitik diskutiert. Die Grüne Woche mache den Stellenwert der Landwirtschaft deutlich und verdiene somit noch mehr Wertschätzung. Die Rolle der Politik sollte es sein, konträre Standpunkte verschiedener Interessensgruppen auszugleichen und schwierigen Themen mit Respekt zu begegnen. „Das ist ein guter, wichtiger Punkt, dem die Grüne Woche Raum bieten kann.“ Der Rundgang führte Frau Kamp-Karrenbauer weiter zum Deutschen Imkerbund, dem LandFrauenverband und an einige Stationen in der Bio-Halle.

Digitalisierung – Landwirtschaft im vorderen Drittel
Die Herausforderungen bei der Digitalisierung der Landwirtschaft waren das Thema einer Podiumsdiskussion vom Digitalverband Bitkom und dem Deutschen Bauernverband (DBV) am 21. Januar auf der Grünen Woche. DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken betonte, die Landwirtschaft in Deutschland sei in puncto Digitalisierung in Deutschland im vorderen Drittel unterwegs. Herausforderung sei die Infrastruktur. Für Deutschland als rohstoffarmes Land gelte es, die Produktivität maximal zu steigern, betonte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Dabei sei die Digitalisierung ein sehr wichtiger Faktor. Da die Infra-struktur ein sehr komplexer Bereich ist und zum Beispiel Schiene, Straße und Netze umfasst, sei es nicht möglich, von heute auf morgen an jeden Bauernhof Glasfaser zu verlegen. Krüsken verwies darauf, dass es derzeit schon viele digitale Lösungen in den landwirtschaftlichen Betrieben gebe. Neu käme jetzt beispielsweise Bestandsführung und -überwachung hinzu. Durch Künstliche Intelligenz werde es beispielsweise möglich, das Tierwohl weiter zu verbessern.
Kontakt: Teresa Tropf, T: +49 (0) 30 27 57 61 68, E-Mail: t.tropf@bitkom.org

Aus aller Welt

Mosambik auf dem Sprung in den Weltmarkt für Agrarprodukte
Mit der ganzen Brandbreite ökologisch angebauter Produkte möchte Mosambik auf der Grünen Woche punkten. Das Angebot reicht von Macadamianüssen, Früchten vom Afrikanischen Affenbrotbaum bis zu Tee, Bier, Seife und Baumwolle. Mosambik präsentiert sich zum ersten Mal auf der Grünen Woche als eigenständiger Aussteller. „Wir wollen Investoren aus Deutschland gewinnen und die Beziehungen  weiter ausbauen“, sagt Landwirtschaftsminister Higino Francisco de Marrule. Sein Highlight der Grünen Woche: die Gespräche mit seiner deutschen Amtskollegin Julia Glöckner. Die wichtigsten landwirtschaft-lichen Erzeugnisse des ostafrikanischen Staates sind Tabak, Cashewnüsse, Zucker, Baumwolle, Sisal, Kopra und Tee sowie Garnelen und Langusten.
Halle 6.2a, Stand 115, Kontakt: Eusebio Mauricio Tumuitikile, Telefon +258 82 06 00 350,
E-Mail: eusebio.tumuitikile@fda.gov.mz

Jokkmokksbär: Das Gold des nordschwedischen Waldes im Marmeladenglas
Neu auf dem schwedischen Gemeinschaftsstand sind kleine Unternehmen aus dem dünn-besiedelten Nordschweden, darunter auch Jokkmokksbär. Karin Nordström und ihre Schwester aus der Stadt Jokkmokk bieten Appetithappen mit erlesenen Spezialitäten an, die typisch für die Provinz Norrbotten nördlich des Polarkreises sind: Rentiersalami zum Beispiel oder Moltebeer-Marmelade. Karin Nordström begründet die hohe Qualität ihrer Beeren-produkte mit der Unberührtheit der Landschaft und der sauberen Luft, aber hauptsächlich mit dem kalten Winter und den vielen Sonnenstunden im Sommer. Die Moltebeere, das „Gold des Waldes“, ist die exklusivste Beere mit Hauptvorkommen in polaren Regionen. Moltebeerensirup wird aus den Beeren, Zucker, Wasser und Moltebeeressig hergestellt. Er dient als Gewürz im Salat und im Essen, auf Käse oder veredelt ein Dessert. Die Marmelade schmeckt auf Brot, passt aber auch zur Käseplatte.
Halle 8.2, Stand 113, Kontakt: Karin Nordström, T: +46 70280 6850,
E-Mail: camilla.benderlarson@jordbruksverket.se

Französisches Raclette wird zum Street Food
Cyrille Deschamps tourt mit seinem Street-Food-Stand „du lard ou du cochon“ („Speck oder Schwein“) durch ganz Frankreich, macht aber auch Station im Ausland. In diesem Jahr ist er zum zweiten Mal auf der Grünen Woche in Berlin. „Ich bin sehr zufrieden. Das Publikum hier schwärmt für geschmolzenen Käse“, freut er sich über seinen Geschäftserfolg in der Markthalle 1.2a, wo er Raclette auf Baguette-Brötchen mit Schinken oder Wurst anbietet. Oder Pellkartoffeln in der Pappschale mit dem klassischen Käse und Schinken überbacken. Auf anderen Messen tritt er auch mit einem ganzen Restaurant auf, wo er seine Spezialitäten auf Tellern an Tischen serviert. Aber der schmelzende Käse, hierzulande eher als Party-Event in Form von Fondue bekannt, werde immer mehr zum Street Food, sagt er. Auf die Hand eben. Mit den warmen weißen Brötchen ist das kein Problem.
Halle 1.2b, Stand 165, Kontakt: Cyrille Deschamps, T: +33 06 61 1685 20,
E-Mail: dulardouducochon@gmail.com 

Aus deutschen Regionen 

Kein leichtes Jahr, auch für Brandenburgs Landwirte
Das Erntejahr 2018 war von Trockenheit geprägt. Von Brandenburgs Feldern wurden
1,9 Millionen Tonnen Getreide geerntet, rund ein Viertel weniger als im Vorjahr. Das ent-spricht einem Hektarertrag von etwa 40 Dezitonnen. Eine noch geringere Erntemenge als 2018 wurde zuletzt 2003 mit knapp 1,6 Millionen Tonnen erzielt. Insgesamt liegt der Anteil der Landwirtschaft an der Bruttowertschöpfung der gesamten brandenburgischen Wirtschaft bei 1,2 Prozent und ist damit doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt. Die Branden-burger Bauern bewirtschaften mit rund 1,3 Millionen Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche fast 45 Prozent der Bodenfläche des Landes. Nach Angaben des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Bundeslandes sind in 5.400 Agrarbetrieben fast 39.000 Mitarbeiter beschäftigt. 2016 erwirtschafteten die landwirt-schaftlichen Produktionsbetriebe 733 Millionen Euro Bruttowertschöpfung. 80 Prozent der Fläche werden als Ackerland und 20 Prozent als Dauergrünland genutzt.
Halle 21a, Kontakt: Dagmar Schott, T: +49 30 303 88 13 35,
E-Mail: dagmar.schott@mlul.brandenburg.de

Lesen Sie hier mehr: www.gruenewoche.de 

Quelle: Internationale Grüne Woche Berlin - IGW

Veröffentlichungsdatum: 23.01.2019

Schlagwörter

Grüne Woche, Messe, Premiere, Haselnuss, Spezialitäten, Piemont