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2018 war Rekordjahr für niederländischen Obst- und Gemüsehandel

11. Januar 2019

Mit neuen Import- und Exportrekorden erwiesen sich die niederländischen Handelsunternehmen auch letztes Jahr 2018 als globale Akteure bei Frischobst und -gemüse. Der Importwert ist um 5% auf 7,6 Milliarden EUR gestiegen und der Exportwert um 4% auf 11,3 Milliarden EUR, wobei Großbritannien (GB) einen Anteil von 1,2 Milliarden EUR hatte. Logisch, dass die Stimmung im Bezug auf den Brexit weiter angespannt ist.

Bildquelle: Shutterstock.com Tomaten Gemuese
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GB zweiter Exportmarkt

Aus Zahlen, die am Mittwoch, von der Sektororganisation GroentenFruit Huis, in dem Keukenhof, in Lisse veröffentlicht wurden, ergibt sich, dass der Exportanstieg vor allem durch Obst mit einer Zunahme von 8% kommt. Äpfel, Trauben, Bananen, Avocados, Blaubeeren und Himbeeren zeigen eine starke Aufwertung. Die führenden 3 Exportmärkte außerhalb der EU waren Norwegen, die Schweiz und die Vereinigten Staaten (USA). Der Export niederländischer Birnen an China, Norwegen und Kasachstan nimmt zu. 2018 wurde die Schwelle von 2.000 Tonnen Birnen nach China überschritten. Fast zwei Drittel der Importe kommen von außerhalb der Europäischen Union. Trauben aus Südafrika, Äpfel aus Chile und Bananen aus Costa Rica und Ecuador, das sind die großen Erzeuger.

Tomaten stehen an der Exportspitze

Der Exportwert bei Frischgemüse war auf dem gleichen Niveau wie 2017. Tomaten führend die Exportrangliste mit einer großen Spanne an. Fast 90% des Exportes werden in Länder in der EU verkauft. Mit seinem starken Frischfruchtnetzwerk weiß der niederländische Obst- und Gemüsesektor, wie er seine Rolle als ein Importeur zu erfüllen hat. Sie erhöhen auch den Wert von Produkten, zum Beispiel durch Reifung von Erzeugnissen und Lieferung von gebrauchsfertigen Produkten.

Ganz Europa hatte während der Sommermonate mit hohen Temperaturen und Trockenheit zu kämpfen. Das wirkte sich auf die Erträge einer Reihe von Produkten aus: mehr als 40% weniger Zwiebeln wurden der Menge nach geerntet. Außerhalb der EU wurden 70% weniger Zwiebeln verkauft, wobei Senegal, Elfenbeinküste und Guinea ganz vorn stehen. Der warme Sommer war dennoch gut für Gurkenerzeuger dank höherer Preise. Die Verkäufe an Deutschland haben um 6% zugenommen und die Exporte an GB sind auf 1,2 Milliarden EUR gestiegen. GB ist der zweite Markt für die Niederlande mit einem Anteil von 10%. Die stärksten Zunahmen wurden im Mai und Juli erreicht.

Auf den ersten 5 Plätzen stehen: Tomaten, Zwiebeln, Paprika, Gurken und Birnen, die fast 70% ausmachen. Der Obst- und Gemüsesektor tut alles, was er kann, um sicherzustellen, dass die Exporte nach dem Brexit am 31. März so reibungslos wie möglich weitergehen. Frankreich (+10%) und Spanien (+12%) importierten auch mehr aus den Niederlanden. Beide Länder kauften mehr Zwiebeln und Avocados.

Klicken Sie hier für weitere Informationen: Jahresbericht 2018 (pdf).

Quelle: GroentenFruit Huis

Veröffentlichungsdatum: 11.01.2019

Schlagwörter

Rekordjahr, Niederlande, Obst- und Gemüsehandel