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Österreich: Zwiebelexporte auf Schiene

09. Januar 2019

Ein gut ausreichendes Angebot heimischer Zwiebel trifft auf saisontypisch steten Inlandsabsatz, welcher sich mit Abnahme der Temperaturen merklich intensivierte. Wie erwartet hat sich die heurige Ernte mit - 7 % zum Vorjahr und - 20 % zum 5-jährigen Schnitt als unterdurchschnittlich erwiesen. Resteuropa, ausgenommen Spanien, zeichnen ein ähnliches Bild, heisst es im aktuellen AMA-Marktbericht Obst und Gemüse - November 2018. 

Bildquelle: Shutterstock.com Zwiebel
Bildquelle: Shutterstock.com

Die Erzeugerpreise konnten, der gesteigerten Nachfrage folgend, noch einmal zulegen. Während laut niederösterreichischer Landwirtschaftskammer Anfang des Monats durchschnittlich 30 EUR/dt für Zwiebeln sortiert, gepackt in Kisten, angeschrieben wurden, waren Ende November bereits 32 EUR/dt veranschlagt. Auch die Großhandelspreise der AMA zeigen mit einem Durchschnittspreis von 38 EUR/dt ab Rampe eine Steigerung von +19 % zum korrespondierenden Vorjahr. Über die Grenzen hinweg sind österreichische Zwiebel sehr gefragt.

Besonders bei gängigen Haushaltssortierungen von Kaliber 40/60mm und Übergrößen können Erlöse deutlich über dem Inlandsniveau lukriert werden. Preismeldungen von bis zu 53 EUR/dt, zum Beispiel aus Deutschland, lassen den heimischen Exportmotor schnurren. Solange der Vorrat reicht

Quelle: Agrarmarkt Austria Marktbericht Obst und Gemüse - November 2018

Veröffentlichungsdatum: 09.01.2019

Schlagwörter

Zwiebeln, Exporte, Schiene