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EU und Japan unterzeichnen Freihandelsabkommen

08. Januar 2019

Das Freihandelsabkommen JEFTA zwischen der EU und Japan wurde offiziell vom Europäischen Parlament in Straßburg beschlossen. Die EU-Abgeordneten stimmten dem Abkommen mit 474 zu 156 Stimmen (40 Enthaltungen) zu nachdem zuvor das Japanische Parlament der Vereinbarung zugestimmt hatte, so der Deutsche Fruchthandelsverband e.V. (DFHV).

Quelle: Six Dun / Shutterstock.com  The European Parliament hemicycle
Quelle: Six Dun / Shutterstock.com - The European Parliament hemicycle


Durch das Freihandelsabkommen werden Zölle im Warenhandel zwischen Japan und der EU größtenteils abgeschafft. Das Handelsvolumen zwischen den beiden Partnern betrug 2017 rund 129 Mrd. Euro. Japan ist damit nach China der zweitgrößte Handelspartner der EU. Nach Angaben der EU sollen durch das Abkommen EU-Ausführer jährlich etwa 1 Mrd. Euro an Zöllen einsparen. Das Abkommen umfasst zudem Bestimmungen zum Handel mit Dienstleistungen, zum Recht des geistigen Eigentums und zu weiteren Rechtsgebieten und ist damit das bisher umfangreichste bilaterale Handelsabkommen der EU.

Damit das Freihandelsabkommen vollständig in Kraft treten kann, muss es von den Europäischen Mitgliedsstaaten erst noch ratifiziert werden. Der Großteil des Abkommens bedarf jedoch keiner Ratifizierung und wird bereits ab dem 1. Februar 2019 in Kraft treten.

Quelle: DFHV Newsletter aktuell 12/2018
 

Veröffentlichungsdatum: 08.01.2019

Schlagwörter

EU, Japan, Freihandelsabkommen