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Spanischer Import von O&G aus Drittländern um 18% gestiegen

06. Dezember 2018

Der spanische Import von Obst und Gemüse aus Drittländern hat von Januar bis September um 18% gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres auf 1.413 Millionen EUR zugenommen, wobei Marokko mit 507 Millionen EUR ist (+15%) der an erster Stellte stehende Lieferant ist.

Bildquelle: Shutterstock.com Tomaten
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Marokko festigt damit seine Position in dem spanischen Markt, wo es 36% der insgesamt von Nicht-EU-Ländern gekauften Menge und 25% des gesamten spanischen Importes repräsentiert, wie die spanische Organisation FEPEX berichtet.

Der Wert der spanischen Importe aus Marokko beläuft sich auf 507 Millionen EUR, eine Zunahme von 15% im Jahresvergleich, und der Menge auf 321.188 Tonnen (+7%). Die Zunahme ist kontinuierlich und die Wachstumsraten sind sehr hoch. In den letzten 5 Jahren des analysierten Zeitraums, von Januar bis September, sind die Importe von 185 Millionen EUR auf 507 Millionen EUR gestiegen (+174%) und die Menge ist von 153.530 Tonnen auf 321.188 Tonnen gestiegen (+109%).

Die Entwicklung von Marokko als ein Lieferant auf den spanischen Importmarkt ist auch bei einem breiten Angebot an Produkten zu sehen, das seit Jahren vor allem auf Gemüse und insbesondere Tomaten konzentriert ist, so FEPEX, und sich nun auch auf Obst ausdehnt. Die Käufe von Gemüse aus Marokko beliefen sich bis September dieses Jahres auf 173.564 Tonnen (+15%) und 209 Millionen EUR (+1,5%). Bei Obst betrugen die Importe 147.625 Tonnen (+1%) und 297 Millionen EUR (+28%).

Der spanische Import von Obst und Gemüse aus Drittländern war für 70% der gesamten spanischen Käufe verantwortlich, die sich in dem Zeitraum von Januar bis September auf 2.028 Millionen EUR beliefen. Nach Marokko sind der zweite und dritte Lieferant an den spanischen Markt Peru mit 196 Millionen EUR (+20%) und Argentinien mit 108 Millionen EUR (+78%).

Die spanischen Importe von der EU sind um 13% in der Menge auf 615,4 Millionen EUR gesunken, wobei Frankreich der erste Lieferant mit 201 Millionen EUR (-14%) ist. Die Niederlande sind der dritte Lieferant mit 97 Millionen EUR in dem analysierten Zeitraum (-10%), während Portugal den zweiten Platz mit einer Zunahme um 2% auf 126,5 Millionen EUR einnimmt, wie Daten von dem Amt für Zölle und Verbrauchsteuern der Spanischen Steuerbehörde zeigen. Für FEPEX ist von Bedeutung, dass die Importe aus der EU zurückfallen, während die Importe aus Drittländern ansteigen.

Quelle: FEPEX

Veröffentlichungsdatum: 06.12.2018

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Import, O&G, Drittländern