Wittenberg Gemüse / Elite Frische Service GmbH

Alternativer Vermarktungsweg für Ökobetriebe: Foodcoop

06. Dezember 2018

Viele ökologische Landwirtschafts- und Gartenbaubetriebe sind auf der Suche nach geeigneten Alternativen in der Vermarktung, weil sie sich dadurch fairere Preise und eine höhere Wertschöpfung erhoffen. Neben der "klassischen" Direktvermarktung über Hofladen oder Abokiste gibt es noch eine Reihe anderer Möglichkeiten. Zum Beispiel der Verkauf an Lebensmittelkooperativen – bekannter unter dem Namen Foodcoops. 

Bildquelle: Shutterstock.com Markt
Bildquelle: Shutterstock.com

Was sind Foodcoops?

Foodcoops sind Einkaufsgemeinschaften: Das heißt, eine Gruppe von Menschen schließt sich zusammen und bestellt gemeinsam größere Mengen an Lebensmitteln. Den meisten Foodcoops ist es dabei wichtig, dass diese Lebensmittel aus ökologischer, regionaler und sozialverträglicher Erzeugung stammen. Darüber hinaus gibt es meist noch weitere Einkaufskriterien: So legen viele Foodcoops zum Beispiel Wert darauf, dass unnötiges Verpackungsmaterial vermieden wird.

Durch die großen Bestellmengen ist es Foodcoops möglich, den Zwischenhandel zu umgehen und direkt an den Erzeugerbetrieb beziehungsweise den Großhandel heranzutreten. Auf diese Weise kann die Foodcoop ökologisch und fair erzeugte Lebensmittel zu günstigeren Preisen einkaufen und an seine Mitglieder abgeben. In den meisten Foodcoops wird dafür jedoch ein Mindestmaß an Mitarbeit vorausgesetzt. Denn irgendwer muss die Lebensmittel ja bestellen, sortieren und verteilen, die Mitglieder organisieren und dafür sorgen, das pünktlich bezahlt wird. Insofern treten Foodcoops auch nicht in Konkurrenz zu Bioläden, wie häufig kritisiert wird: Wem es eher an Zeit als an Geld mangelt, geht meist lieber in den Bioladen. Wer dagegen mehr Zeit als Geld hat, für den sind Foodcoops die ideale Lösung.

Welchen Nutzen zieht der Erzeugerbetrieb aus der Foodcoop? Lesen Sie mehr auf www.oekolandbau.de

Quelle: Ökolandbau.de

Veröffentlichungsdatum: 06.12.2018

Schlagwörter

alternative, Vermarktungsweg, Ökobetriebe, Foodcoop