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EU bittet bis Annahme des Abkommens mit UK dringend um Vorbereitung von Notfallplänen

19. November 2018

Die Europäische Kommission hat letzte Woche eine neue Mitteilung über den Brexit präsentiert, in der sie 8 Bereiche definiert, die von einem Austritt des Vereinigten Königreiches (UK) aus der EU ohne Abkommen am meisten betroffen sein werden. Sie zeigte die Maßnahmen auf, welche die Gemeinschaft für Waren aus dem UK anwenden könnte, wie Zahlung von Zöllen oder Gesundheits- und Pflanzenschutzkontrollen an den Grenzkontrollposten, solange das Abkommen mit dem UK nicht angenommen wurde.

Bildquelle: Shutterstock.com Brexit
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Für FEPEX würde sich das Szenario ohne Abkommen bedeutend negativ auf den Export spanischen Obsts und Gemüses auswirken, da es seinen dritten Markt in dem UK hat. Die Verhängung von Zöllen und Pflanzenschutzkontrollen für EU-Obst- und -Gemüseexporte an das UK könnten den Zugang auf den britischen Markt verlangsamen. Vor allem bei der großen Menge an spanischen Lieferungen, die zwischen Januar und August 2018 bei 1 Million Tonnen stand und jeden Monat 100.000 Tonnen übersteigt. Gemäß Daten von dem Amt für Zölle und Verbrauchsteuern wurden im März und April dieses Jahres jeweils 148.415 Tonnen und 139.287 Tonnen exportiert.

Allerdings bleiben allen Szenarien im Zusammenhang mit dem Brexit offen, weil für einen ordnungsgemäßen Austritt auch eine Mindestvereinbarung mit einer Übergangszeit vorgesehen ist, die mindestens bis 31. Dezember 2020 dauert, in welcher der aktuelle Status erhalten bleiben würde.

Quelle: FEPEX

Veröffentlichungsdatum: 19.11.2018

Schlagwörter

EU, Abkommen, UK, Vorbereitung, Notfallplänen