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Österreichische Zwiebeln europaweit gefragt

26. Oktober 2018

Nach ergiebigen Niederschlägen im nordöstlichen Niederösterreich und daraus resultierenden Erntepausen Anfang September startete die Sommerzwiebelernte so richtig durch. Hektarerträge und Größen variierten je nach Standort und Bewässerungsmöglichkeiten bei 30-45 t/ha. Dennoch wurden die Erntebedingungen im Laufe des Monats wegen trockener Böden vor allem nach Westen zu suboptimal, heisst es im aktuellen AMA-Marktbericht Obst und Gemüse - September 2018.

Bildquelle: Shutterstock.com Zwiebeln
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Unterdessen hatten sich die Preise einzementiert und verharrten seit Wochen für Zwiebeln geputzt und sortiert in Kisten unverändert bei 28-32 EUR/dt. Die entspannte Nachfrage der Sommermonate wurde mit Schulbeginn von aktiveren Zugriffen abgelöst. Reges Handeln gab es auch von den Exportmärkten zu berichten. Vor allem großfallende Ware wurde bevorzugt umgeschlagen. Für einwandfreie Chargen konnten da und dort noch Aufschläge generiert werden. 

Prognosen erwarten eine abermals schwache Zwiebelernte 2018. Geschätzt 15-20 % unter dem zehnjährigen Schnitt von 158.000 Tonnen.

Quelle: Agrarmarkt Austria - Marktbericht Obst und Gemüse - September 2018

Veröffentlichungsdatum: 26.10.2018

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Österreich, Zwiebeln, Marktbericht