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EECC´s neue Ausgabe des UHF RFID Transponderbenchmark untersucht IoT Features der neuesten Chip Generation

11. Oktober 2018

Wie kann ich mit UHF RFID Transpondern beliebige Dinge eineindeutig serialisieren und in unterschiedlichsten Anwendungen ohne Sichtkontakt sicher identifizieren und deren Informationen auslesen? Aus dieser simplen Fragestellung und Messungen an 20 Transpondern im Jahre 2007 ist heute der weltweit umfangreichste Transponderbenchmark geworden.

RFID Chip. Quelle: EECC
RFID Chip. Quelle: EECC

Heute lauten die Fragen an inzwischen mehr als 400 Transponder: Wie kann ich das Verhalten der Transponder an die Eigenschaften der Dinge anpassen? Wie kann ich die Dinge sensorisch intelligent machen? Wie kann ich die Inhalte schützen oder nur autorisierten Personen zugänglich machen?

Die weltweit führende UHF RFID Transponder-Studie zeigt, dass die neueste Chipgeneration nicht nur wieder leistungsfähiger ist, sie wartet auch mit eigenen IoT-Fähigkeiten auf.

Neue Chipgeneration, neues Messequipment

Ganze 4 neue Chips wurden seit der letzen UTPS neu untersucht und wurden allesamt in 25 standardisierten Messverfahren geprüft. Besonders gut erwiesen sich der Alien Higgs EC und NXPs Ucode 8 Chips, die ganze 20% empfindlicher waren als der bisherige Primus Monza R6. Gerade einmal 5 µW sind nur noch notwendig um solch einem Chip zu aktivieren, dies entspricht etwa der Wärmeenergie, die ein zehntel Quadratmillimeter Haut abstrahlt; gut vorstellbar, dass diese Chips in Zukunft auch durch Energieharvesting kommunizieren.

Als weitere Neuigkeiten bietet NXPs Ucode DNA den sogenannten „Untraceable Command“. Dieser Kombination aus programmierbaren und funktechnischen Eigenschaften wurde in der Studie sogar ein eigenes Kapitel gewidmet. 
Dazu wurde eigens neuestes Equipment des Forschungskooperationspartners CISC Semiconductor verwendet, denn es musste nicht nur die funktechnische Performance, sondern auch die Kommunikation geprüft werden. Mit dem CISC Explorer wurden erstmalig neue Funktionen wie kryptografische Features oder das nur selektiv ermöglichte Auslesen frei bestimmbarer Dateninhalte untersucht.

Das IoT ermöglichen, oder wie intelligent darf eine Sache sein

Schon in den letzten Jahren sind die Tags immer leistungsfähiger geworden. Die Tags konnten immer mehr Daten speichern, z.B. die EPC Speicherbank wurde mit 448 bit (beim Ucode DNA-Chip) so vergrößert, das nun selbst umfangreichste Kodierungen wie der DUNS (Data Universal Numbering System) möglich wurden. Die Tags konnten so überall standardisiert eingesetzt werden, sie lieferten mit Chips von EM Microelectronics, Axzon (früher RFmicron) auch immer mehr sensorische Informationen zum Beispiel über Temperatur oder Feuchtigkeit des Produktes. 
Diese dynamischen Informationen beginnen nun unter Anwendung des neuen Gen2 V2 Standards intelligent zu werden. Erstmals wird es möglich den Nutzerkreis und die Lesbarkeit änderbar festzulegen und die Informationen zu schützen oder zu verstecken.

Ausblick

logoUHF-Transponder sind in nahezu jeder Branche auf jedem Objekt einsetzbar. Die Dinge werden nicht nur identifizierbar und deren Zustandsinformationen dynamisch erkennbar, sondern in einfacher Weise werden diese Informationen nun auch interpretierbar und durch Autorisierung und Authentifizierung steuerbar.

„Das Internet der Dinge der Zukunft, in der auch einfache kabellose Gegenstände sich intelligent gesteuert und automatisiert Informationen austauschen wird damit erkennbar“, erklärt Conrad v. Bonin, CEO des EECC den Fortschritt dieser neuen Chipgeneration. Das diese passive und damit wartungsfreie Technologie überdies konkurrenzlos günstig zu haben ist, lässt viel Phantasie für deren massenhafte Verbreitung.

Lesen Sie hier mehr: www.eecc.info

Quelle: European EPC Competence Center GmbH (EECC)

Veröffentlichungsdatum: 11.10.2018

Schlagwörter

EECC, UHF RFID, Transponderbenchmark, IoT Features, Chip