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Bio-Landwirtschaft in Bulgarien wächst rasant

04. Oktober 2018

Bulgarien hat einen kleinen, doch schnell wachsenden Bio-Sektor. Die Anbaufläche, die umgestellt wurde oder sich in der Umstellung befindet, hat sich in zwei Jahren auf 161.000 ha 2016 mehr als verdreifacht, wovon 89.000 ha Anbauland und 33.000 ha Dauererträge sind. 

Bildquelle: Shutterstock.com Bio Anbau
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Die Zahl der Bio-Erzeuger hat sich in demselben Zeitraum fast auf 7.000 Betriebe verdoppelt. Das Interesse an der Bio-Landwirtschaft wird vor allem durch die Subventionen der GAP und die Programme zur Entwicklung des ländlichen Raumes (RDP), Maßnahme 11 und vorrangige Finanzierung durch die Investitionsmaßnahme 4, vorangetrieben. Berichten zufolge ist ein weiterer bedeutender Wachstumsfaktor die Zunahme der Nachfrage nach Bio-Obst und -Gemüse in den Ländern der EU (EWR), der zweitgrößte Bio-Markt der Welt nach den USA. Es gibt immer mehr Beispiele für Bio-Nischenproduktionen, die sich ganz auf externe Märkte ausrichten.++Das teilt der Nachrichtendienst des Niederländischen Landwirtschaftsministeriums auf Basis des Informationsblattes „Bio-Landwirtschaft in Bulgarien“ mit.

Der bulgarische Bio-Markt hat noch eine nur unbedeutende Menge (2-3% Marktanteil). Somit kann das Land als ein potentielles Bezugsziel gesehen werden. Das trifft insbesondere auf Erträge zu, wo es bereits Traditionen und gut entwickelte Märkte für konventionelles Obst und Gemüse, für den Frischmarkt und insbesondere die verarbeitende Industrie, gibt.

Fürchte und Nüsse haben den größten Anteil an der Bio-Fläche – 26.000 ha umgestellt oder in der Umstellung, vor allem Walnüsse, Mandeln, Haselnüsse, Pflaumen, Kirschen, Beeren, usw.

Trotz der boomenden Zahl an Bio-Farmen hat Bulgarien eine relativ geringe Überlebensrate von Bio-Betrieben. Etwa jeder fünfte Erzeuger verlässt jedes Jahr den Markt. Das zeigt einen bestimmten Mangel an Wissen und Verständnis sowohl für die Technologie als auch für die wirtschaftlichen Besonderheiten der Bio-Produktion. 

Quelle: AgroBerichtenbuitenland/Alimerket

Veröffentlichungsdatum: 04.10.2018

Schlagwörter

Bio, Landwirtschaft, Bulgarien