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AMI: Preisdruck bei Birnen setzt sich fort

28. September 2018

Da sowohl in Belgien als auch in den Niederlanden eine größere Ernte an Tafelbirnen als ursprünglich prognostiziert geerntet werden dürfte, bleibt der Birnenmarkt unter Druck, so die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI). Die Zufuhren an Tafelbirnen aus dem Benelux-Raum drängen auf den deutschen Markt und erschweren die Vermarktung der hiesigen Ernte.

Bildquelle: Shutterstock.com Birnen
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Vor allem die Preisvorgaben für Conference aus den Niederlanden und Belgien haben hierzulande Einfluss auf die Preisentwicklung. Zahlreiche Aktionen im Lebensmitteleinzelhandel ab 0,99 EUR/kg führen zwar jetzt zu einer leichten Entlastung, das Angebot an schwächeren Partien im Bereich 50-55 mm bleibt aber nach wie vor hoch. Eine Preisstabilisierung ist noch nicht in Sicht.

Diese Entwicklung ist auch in Frankreich und Spanien zu beobachten. Der Start bei Comice deutet in eine ähnliche Richtung. In Italien ist die Marktlage etwas entspannter. Anders als im Benelux-Raum wurde die Ente hier eher über- als unterschätzt.

Quelle und Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 27.09.2018)

Veröffentlichungsdatum: 28.09.2018

Schlagwörter

Preisdruck, Birnen, fruchthandel