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GfK-Consumer Index Juli 2018: Ausgaben für Obst und Gemüse niederiger - Trend zu teureren Sorten setzt sich fort

05. September 2018

Deutschland schwitzt: April, Mai und Juli deutlich wärmer als im Vorjahr. Allzu hohe Temperaturen wirken eher abtörnend als stimulierend. Bei der Frische ist die Monatsbilanz für den Juli 2018 gemischt. Während Obst und Gemüse das Vorjahresniveau in etwa halten konnten, büßten die beiden anderen Bereiche, Fleisch/Wurstwaren sowie Brot/Backwaren, in größerem Maße Umsätze ein.

Bildquelle: Shutterstock.com O und G
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Obst

Erstmals lagen die Ausgaben für Obst im Juli 2018 unter denen des Vorjahresmonats. Der Trend zu teureren Sorten setzt sich aber fort, wodurch die Umsätze nicht ganz so sehr zurückgingen (Menge: -4%, Wert: -1%). Auffälligste Sorten im Juli waren die Kiwi, die im Vergleich zum Juli 2017 ordentlich zugelegt hat (Menge: +16%, Wert: +21%) sowie – noch beliebter – die Melone mit einem Zuwachs von 17 Prozent in der Menge und 16 Prozent im Wert. Bei den Erdbeeren hat dagegen im Juli die hitzebedingte schlechte Ernte durchgeschlagen (Menge: -24%, Wert: -25%).

Gemüse

Auch Gemüse tut sich dieses Jahr weiter schwer: Die Mengennachfrage ging im Juli gegenüber dem Vorjahresmonat um fünf Prozent zurück, während die Umsätze dank höherer Preise stagnierten. Auffällig ist hier, dass der Salat mengenmäßig um fünf Prozent einbüßte, aber um 19 Prozent an Wert zulegen konnte. Ähnlich wie bei den Erdbeeren, hat hier der Ernteausfall durch die Hitze die Preise in die Höhe getrieben. Die Verbraucher sind aber offenbar bereit, diese hohen Preise für ein leichtes Gericht in Kauf zu nehmen.

Download: Erfahren Sie mehr im aktuellen Consumer Index für den Monat Juli 2018 (pdf).

Quelle: GfK

Veröffentlichungsdatum: 05.09.2018

Schlagwörter

GfK, Consumer Index, Juli, Studie