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Sächsische Apfelsaisoneröffnung: Äpfel wachsen in Sachsen auf etwa 2.301 Hektar

28. August 2018

Im Vorjahr wurden von den knackig saftigen Früchten durch die Frosteinwirkung im Frühjahr nur 69.494 Tonnen im Land geerntet. Pirna-Krietzschwitz: Die Äpfel sind reif, die Ernte kann beginnen.

Foto © Landesverband Sächsisches Obst e.V.
Foto © Landesverband Sächsisches Obst e.V.

Am Freitag, dem 24.08.2018 um 10.00 Uhr eröffneten der Staatssekretär vom Ministerium für Umwelt u. Landwirtschaft Dr. Frank Pfeil gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Landesverbandes „Sächsisches Obst“ e.V., Gerd Kalbitz die diesjährige Apfelsaison in Sachsen in Becks Obstscheune im Landkreis Sächsische Schweiz - Osterzgebirge.

Mit dabei waren die 22. Sächsische Blütenkönigin, Laura I., Landrat vom Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Michael Geisler, Oberbürgermeister der Stadt Pirna Klaus-Peter Hanke sowie der Geschäftsführer von Beck ́s Obstscheune Herr

Thomas Beck. Der Verband vertritt die Interessen der Obstbaubetriebe in Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Der Obstbau in Sachsen umfasst eine Fläche von etwa 3.522 Hektar. Im Wesentlichen sind das etwa 2.301 Hektar Äpfel und etwa 463 Hektar Sauerkirschen. Des Weiteren werden Süßkirschen, Pflaumen, Birnen und Beerenobst angebaut. In diesem Jahr erwarten wir eine etwas unterdurchschnittliche Ernte von ca. 80.810 t der schmackhaften Früchte.

Der Erwerbsobstbau wird in Sachsen hauptsächlich von 44 größeren Betrieben durchgeführt. Die Hauptanbaugebiete liegen links elbisch zwischen Dresden und Pirna im Borthener Anbaugebiet und zwischen Döbeln, Leisnig sowie Oschatz im Obstland mit jeweils über 1000 ha Anbaufläche.

Die Eröffung von Beck ́s Obstscheune erfolgte durch Katharina u. Thomas Beck am Standort der Krietzschwitzer Obstscheune. Diese liegt direkt an der B172 zwischen Pirna-Sonnenstein u. Königstein. An diesem Standort wird seit vielen Jahren köstliches Obst, wie Äpfel, Erdbeeren, Süßkirschen, Sauerkirschen, Birnen und Pflaumen angebaut u. angeboten.

Als Innovation stellte der Landesverband Sächsisches Obst Papiertragetaschen aus Graspapier vor. Das ist eine neuartige, umweltschonende und besonders nachhaltige Verpackung die zukünftig Plastikbeutel ersetzen könnte. Im neuen Graspapier werden zusätzlich zum Holzzellstoff 50 % Frischfaser aus sonnengetrocknetem Gras verwendet, die ausschließlich in Deutschland aus dem nachwachsenden Rohstoff gewonnen wird.

Im Vordergrund steht dabei die Herstellung eines kostengünstigen Frischfaserzellstoffs unter möglichst geringer Umweltbelastung. Diese beruht auf einem verschwindend niedrigen industriellen Wasserbedarf (weniger als ein Liter pro Tonne Graszellstoff, verglichen mit mehreren tausend Litern Wasser pro Tonne Holzzellstoff), einer massiven Energieersparnis von bis zu 80 % pro Tonne Frischfasermaterial und dem kompletten Verzicht auf Prozesschemikalien.

Quelle: Landesverband Sächsisches Obst e.V.

Veröffentlichungsdatum: 28.08.2018

Schlagwörter

Apfelsaisoneröffnung, Apfel, Sachsen, Hektar, Anbau