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Österreich: Zwiebelpreise unverändert hoch, starke Nachfrage kurbelt Export an

21. August 2018

Anfang Juli war die Winterzwiebelernte bereits voll im Gang. Die, urlaubsbedingt, ruhige Inlandsnachfrage wurde mit umso flotteren Exportgeschäften kompensiert. Vor allem große Zwiebel waren bei den Außenhandelspartnern gefragt, so der Marktbericht der AgrarMarkt Austria (AMA) für Juli 2018.

Bildquelle: Shutterstock.com Zwiebeln
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Die Preise in KW 27 hatten sich zur Vorwoche mengeninduziert moderat nach unten korrigiert und Zwiebel lose, sortiert in Kisten kosteten je nach Qualität 28,00 – 32,00 EUR/dt. Eine beachtliche Steigerung von 22 % zu dem korrespondierenden Niveau des Vorjahres.

Die zügige Vermarktung der Winterware läutete gegen Ende des Monats auch schon die Umstellung auf Sommerzwiebel ein. Das Angebot blieb zunächst noch recht überschaubar, konnte aber den Bedarf problemlos decken. Die Preise notierten dabei unverändert auf hohem Niveau. Überschüsse, so es welche gab, wurden unverzüglich im Ausland untergebracht. Mittelfristig sind die Aussichten für den Export äußerst vielversprechend.

Sowohl in Südeuropa als auch in Frankreich, Polen und Deutschland rechnet man wegen fehlender Niederschläge mit deutlichen Ertragseinbußen.

Quelle: AMA-Marktbericht Obst und Gemüse - Juli 2018

Veröffentlichungsdatum: 21.08.2018

Schlagwörter

Zwiebel, Preise, Nachfrage, Export, Marktbericht