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Mehr Transparenz auf dem deutschen Bio-Markt

15. August 2018

Bisher gibt es keine verlässlichen Daten über die Anzahl der Geschäfte in Deutschland, die als "sonstige" Einkaufsstätten für Biolebensmittel und -getränke außerhalb des Lebensmitteleinzelhandels (LEH) und des Naturkosthandels definiert sind. Darunter fallen Bäckereien, Metzgereien, Hofläden, Wochenmarktbeschicker und Versandhändler mit Bioangebot. Auch der Bioumsatz, den diese Geschäftstypen generieren, kann bisher nicht genau beziffert werden.

Bildquelle: Shutterstock.com Bio Markt
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Die Zahl der Wochenmärkte ist in den vergangenen Jahren in Deutschland erheblich geschrumpft. Die Anzahl der Wochenmarktakteure mit Bioangebot steigt jedoch alljährlich. Großes Potenzial zeigen Wochenmärkte in Großstädten, insbesondere in gutsituierten Stadtteilen. Auch Wochenmärkte, auf denen ausschließlich Bioprodukte angeboten werden, haben sich in vielen Städten etabliert. Laut AMI-Analyse auf Basis des GfK-Haushaltspanels gaben die privaten Haushalte in Deutschland 2017 gut 179 Millionen Euro für Obst und Gemüse, Fleisch und Fleischwaren, Brot und Backwaren, Käse, Eier und Kartoffeln in Bio-Qualität auf Wochenmärkten aus. Der Bioanteil an den Ausgaben für frische Lebensmittel auf Wochenmärkten stieg damit auf 12,5 Prozent.

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Quelle: Oekolandbau.de

Veröffentlichungsdatum: 15.08.2018

Schlagwörter

Transparenz, Deutschland, Bio-Markt