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Bei Himbeeren setzen erste Herbstkulturen ein

23. Juli 2018

Die Himbeerernte im klassischen Sommeranbau geht nun auch in den späten Anbaulagen der Bundesrepublik dem Ende entgegen. Das Angebotsaufkommen geht insgesamt spürbar zurück, auch wenn jetzt der Spezialanbau aus Terminkulturen gewisse Mengen zur Bedarfsdeckung beisteuert, so die Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI).

Bildquelle: Shutterstock.com Himbeeren
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In frühen Gebieten sollen schon erste Späthimbeeren geerntet werden. Während in der 28. Woche noch allenthalben eine gute Bedarfsdeckung gegeben war, wird es im Verlauf der 29. Woche auf der Angebotsseite teilweise schon enger. Die Bedienung der immer noch recht großen Anzahl von Lieferprogrammen wird anbieterweise schwieriger. Im freien Verkauf haben sich die Preise zwischenzeitlich schon befestigt. Verknappungen wird es vor allem im süd- und westdeutschen Raum schon im bedarfsstärkeren Wochenendgeschäft geben, und im freien Handel wird mit weiteren Preissteigerungen gerechnet.

Das Verbraucherpanel meldet für die vergangene 28. Woche erstmals seit drei Wochen einen deutlichen Rückgang der Käuferreichweite. Einerseits war das Angebotsaufkommen aus dem deutschen Anbau schon nicht mehr ganz so hoch, andererseits wirken sich die Schulferien auf die Geschäfte aus, und letztendlich war auch der durchschnittliche Verbraucherpreis etwas höher als bisher.

Quelle und Copyright: AMI-informiert.de (AMI, 19.07.2018)

Veröffentlichungsdatum: 23.07.2018

Schlagwörter

Himbeeren, Herbstkulturen, fruchthandel