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GfK-Studie: Kaufkraft für Food in Belgien mehr als dreimal so hoch als in Polen

18. Juli 2018

GfK hat die Sortimentskaufkraft für 17 Warengruppen in verschiedenen europäischen Ländern untersucht. Die Summe der Warengruppen-Potenziale entspricht der Einzelhandelskaufkraft. Diese wiederum ist der Teil der allgemeinen Kaufkraft, der für Ausgaben im stationären Einzelhandel zur Verfügung steht.

Bildquelle: Shutterstock.com Supermarkt
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Belgien, Italien, Kroatien und Polen sind vier sehr diverse Einzelhandelsmärkte im Wirtschaftsraum Europa, die sich in Größe, Einwohnerzahl, Kaufkraft und Einzelhandelskaufkraft stark unterscheiden. Der Anteil der Einzelhandelskaufkraft an der allgemeinen Kaufkraft unterscheidet sich dabei von Land zu Land sehr.

Der Anteil, der für den Einzelhandel zur Verfügung steht, ist im kaufkraftschwächeren Kroatien mit 47 Prozent am höchsten. Im kaufkraftstärkeren Italien hingegen bleiben den Menschen lediglich 28 Prozent ihrer Kaufkraft für Ausgaben im Einzelhandel. Damit steht den Italienern fast das 2,5-Fache der kroatischen Kaufkraft zur Verfügung, aber nur rund das 1,5-Fache der Einzelhandelskaufkraft der Kroaten.

Der größte Teil des Ausgabepotenzials im stationären Einzelhandel entfällt auf den Food-Bereich: So geben die Kroaten mit 49 Prozent fast die Hälfte ihrer Einzelhandelskaufkraft für Lebensmittel aus, während es in Belgien 44,9 Prozent, in Italien 44,6 Prozent und in Polen 43,1 Prozent sind

Weitere Ergebnisse und Vergleiche aus den Studien finden Sie hier.

Quelle: GfK
 

Veröffentlichungsdatum: 18.07.2018

Schlagwörter

GfK, Studie, Kaufkraft, Food, Belgien, Polen