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Oxfam-Studie: Supermärkte im Check - ein katastrophales Ergebnis

22. Juni 2018

Im Oxfam Supermarkt-Check sind einige der größten und am schnellsten wachsenden Supermarktketten in Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien und den USA miteinander verglichen. Überall dort, wo Menschen Lebensmittel für Supermärkte in Deutschland und anderen Ländern produzieren, sind Leid und Ausbeutung an der Tagesordnung, wie die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam berichtet.

Foto © Oxfam
Foto © Oxfam

Das zeigt der neue Oxfam-Bericht „Die Zeit ist reif“. Der Bericht enthält neben vielen Fallbeispielen einen Supermarkt-Check, in dem die deutschen Supermarktketten miserabel abschneiden, so Oxfam.

Aufdeckung von Missständen in Supermarkt-Lieferketten

Oxfams neuer Bericht zeigt jedoch auch, dass Ungleichheit und Ausbeutung im Lebensmittelsektor gestoppt werden können. Vor allem Supermärkte müssen handeln. Sie sollten ihre starke Marktposition dazu nutzen, um den Missständen ein Ende zu setzen. Stattdessen wälzen Supermärkte Kosten auf ihre Lieferanten ab und drücken die Preise. So machen sie eine sozial gerechte und nachhaltige Lebensmittelproduktion nahezu unmöglich.

Supermärkte müssen handeln

Die aufgedeckten Missstände und das schockierende Ergebnis des Supermarkt-Checks zeigen, dass Supermärkte ihre Geschäftspolitik grundlegend ändern müssen. Denn eins steht fest: Wirtschaftliche Ausbeutung, Armut und menschliches Leid dürfen keine Zutaten unserer Lebensmittel in Supermarktregalen sein. Die Menschen, die das Essen produzieren, das in unseren Einkaufstüten landet, müssen fair bezahlt, ihre Gesundheit geschützt und ihre Rechte geachtet werden. Deshalb müssen wir Druck machen! Helfen Sie Oxfam, Supermärkte zum Handeln zu bewegen und unterstützen Sie die Mitmach-Aktion!

Weitere Informationen.

Quele: Oxfam

Veröffentlichungsdatum: 22.06.2018

Schlagwörter

Oxfam, Studie, Supermärkte, Check