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Globale Erwärmung wird Gemüseproduktion um 31,5% verringern

15. Juni 2018

Wenn die globale Erwärmung mit der aktuellen Geschwindigkeit weitergeht, sagen Wissenschaftler für 2100 einen Anstieg der Temperaturen von 4°C vorher, was zu einer Abnahme der Gemüseerträge um 31,5% führen wird.

Bildquelle: Shutterstock.com Gemuese Anbau
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Die Studie, die in den Berichten der Nationalen Akademie der Wissenschaften der USA (Proceedings of the National Academy of Sciences, PNAS) veröffentlicht wurde, zeigt, dass die wärmeren Luftmassen und weniger verfügbare Wasserquellen die Gemüse- und Hülsenfruchterträge reduzieren werden.

Die von diesem Phänomen am schlimmsten betroffenen Regionen werden Südeuropa und große Teile Afrikas und Südasiens sein.

Für diese Analyse stellten die Wissenschaftler 174 Studien aus der ganzen Welt zusammen, die die unterschiedlichen Umweltauswirkungen auf die Erträge seit 1975 untersuchten.

„Wir haben erstmals alle verfügbaren Belege der Auswirkungen der Klimaveränderung auf die Erträge und die Qualität des Gemüses und der Hülsenfrüchte zusammengestellt. Wenn wir so weitermachen, als ob nichts passiert wäre, wird die Klimaveränderung die Verfügbarkeit dieser bedeutenden Lebensmittel insgesamt enorm reduzieren. Dringende Handlungen sind erforderlich, einschließlich der Unterstützung der Landwirtschaft, die gegenüber der Klimaveränderung beständiger ist, und das muss eine Priorität für die Regierungen auf der ganzen Welt sein“, sagten die Autoren der Studie. Die Studie: http://www.pnas.org/content/early/2018/06/05/

Quelle: fructidor.com

Veröffentlichungsdatum: 15.06.2018

Schlagwörter

Global, Erwärmung, Gemüseproduktion, Studie