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Spanien: Entsalztes Wasser zur Bewässerung der Gewächshäuser von Almería

14. Juni 2018

Forscher der Universität von Almería haben die Unterschiede der agronomischen und wirtschaftlichen Produktivität von Tomaten, Wassermelonen, Paprikas und Zucchini unter Nutzung von Brunnenwasser gegenüber entsalztem Wasser analysiert. Ihre Hauptschlussfolgerung war, dass es gewinnbringend ist, entsalztes Wasser für die Bewässerung in Gewächshäusern zu verwenden.

Bildquelle: Shutterstock.com Paprika
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Entsalztes Wasser führte zu Produktionssteigerungen, was auch die Einheitlichkeit der Qualitätsparameter der Erträge verbessert, berichtete Agroberichtenbuitenland von dem Landwirtschaftsministerium.

Seit Jahrzehnten sind die Gewächshäuser von Almería der wahre Motor für sozialwirtschaftliche und demographische Entwicklung in vielen seiner Gebiete. Jährlich erzeugen die 31.000 ha Gewächshäuser mehr als 3 Millionen Tonnen Obst und Gemüse, die einen Wert von fast 2 Milliarden EUR bringen. Mehr als 76% der Produktion werden exportiert.

Das Modell Almería ist eine Erfolgsgeschichte, die dennoch drei drückende Probleme aufweist: Abwärtsdruck auf die Preise, Wasser- und Abfallwirtschaft.

Die aktuelle Studie konzentrierte sich auf das Wasserproblem in einer der trockensten Regionen Europas.

Quelle: Min.LNV Agroberichtenbuitenland/ agronegocios.es

Veröffentlichungsdatum: 14.06.2018

Schlagwörter

Bewässerung, Gewächshäuser, Almeria