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Wert der spanischen Exporte in Q1 um 6% gesunken

25. Mai 2018

Der spanische Export von Obst und Gemüse ist in dem ersten Quartal (Q1) dieses Jahres um 6% gegenüber dem gleichen Zeitraum 2016 gesunken, wobei sich der Wert auf 3.839 Millionen EUR belief. Die Menge hat sich mit 3,5 Millionen Tonnen (-0,2%) stabilisiert, so die Daten, die diese Woche von dem Zollhauptamt veröffentlicht wurden.

Bildquelle: Shutterstock.com Salat
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Wie FEPEX berichtete, kam der Rückgang des Wertes der Exporte in dem Q1 insbesondere durch eine Abnahme bei Gemüse um 11,6% gegenüber dem gleichen Zeitraum 2016 auf 1.955 Millionen EUR. Die Menge ist jedoch um 6,2% auf 1,9 Millionen Tonnen gestiegen, worin sich ein kräftiger Rückgang des durchschnittlichen Preises des wichtigsten exportierten Gemüses widerspiegelt.

Dieses Gemüse sind Tomaten mit 348.717 Tonnen (+1%) und 388 Millionen EUR (-13%), Salat mit 329.080 Tonnen (+13%) und 255 Millionen EUR (-14%), Paprika mit 300.561 Tonnen (+11%) und 401 Millionen EUR (-7%), Gurken mit 234.504 Tonnen (-0,4%) und 233 Millionen EUR (-14%) und Kohl mit 216.784 Tonnen (+9%) und 202 Millionen EUR (-7%).

Demgegenüber verzeichneten Obst eine Abnahme der exportierten Menge um 7% auf 1,6 Millionen Tonnen, wohingegen sich der Wert mit 1.884 Millionen EUR stabilisierte (wie in dem Q1 2016). Nach Zitrusfrüchten ist der Rückgang von Erdbeeren um 20% bei der Menge und 9% im Wert auf jeweils 100.039 Tonnen und 265 Millionen EUR hervorzuheben. Andererseits legte Kernobst bei der exportierten Menge und dem Wert zu auf 30.785 Tonnen (+14%) und 24 Millionen EUR (+37%) im Fall von Äpfeln und 22.995 Tonnen (+27%) und 15 Millionen EUR (+12%) im Fall von Birnen.

Für FEPEX ist dieser kräftige Rückgang des Exportwertes von Obst und Gemüse besorgniserregend, der einerseits dem Wettbewerb innerhalb der EU zugeschrieben werden kann, welcher durch ein hohes Maß an Technologie charakterisiert ist und von der Europäischen Kommission in ihrem Bericht über die Situation des Marktes von Gewächshaustomaten deutlich gemacht wurde. Und andererseits ist es der Wettbewerb von Drittländern, wie die ständige Zunahme der Importe aus Marokko belegt, die in Spanien in dem Q1 dieses Jahres um 12,28% gestiegen sind.

Aus diesem Grund wiederholte FEPEX die Notwendigkeit, Maßnahmen für eine neue Wettbewerbssituation vorzusehen, die durch die strukturellen Veränderungen verursacht werden, die auf der produktiven Seite der konkurrierenden Länder zu beobachten sind.

Quelle: FEPEX

Veröffentlichungsdatum: 25.05.2018

Schlagwörter

Wert, Exporte, Quartal, fruchthandel