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Südtirol: Neue Sorten gegen Apfelkrankheit

08. Mai 2018

Äpfel müssen heute schön in Form und Farbe, saftig, knackig, schmackhaft und gut lagerbar sein, um am Markt zu bestehen. Die Vermarktungsorganisationen VOG und V.IP und das Sortenerneuerungskonsortium Südtirol (SK Südtirol), das Versuchszentrum Laimburg und der Beratungsring für Obst- und Weinbau suchen daher laufend neue Apfelsorten.

Bildquelle: Shutterstock.com Apfel
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Seit der Gründung des Sortenerneuerungskonsortiums Südtirol im Jahr 2002 wurden sieben Sorten erfolgreich eingeführt:

Nicoter - Kanzi®,
Scifresh - Jazz®,
Scilate - Envy®,
Ambrosia, Shinano Gold - yello®,
Bonita und SQ 159 - Natyra®.

Nach einer Reihe von Tests und Prüfungen wird über ihre Einführung entschieden. Danach ist das SK Südtirol für den Erwerb von Anbau- und Vermarktungslizenzen verantwortlich. Seit 2010 hat das SK Südtirol gut 60 Sorten in die 2. Testphase aufgenommen, davon wurden einige bereits wieder abgelehnt.

Heute gibt es in Südtirol bereits über 40 verschiedene Sorten, die kommerziell vermarktet werden. Die jüngsten "Ziehkinder" des SK Südtirol sind die Sorten Bonita und SQ 159 - Natyra®. Die wichtigste Eigenschaft dieser beiden Sorten: Sie sind schorfresistent.

Der gefährliche Apfelschorf ist eine der wichtigsten Apfelbaumkrankheiten weltweit und wird durch einen Schlauchpilz verursacht. Er tritt vornehmlich bei feuchten Wetterbedingungen auf, also im Frühjahr und Sommer bei häufigen Niederschlägen. Der Schorf befällt hauptsächlich die Blätter und Früchte und verursacht dabei unschöne Flecken. Die Blätter fallen ab, die Äpfel bekommen Risse - und diese sind wiederum Einfallstor für Fäulniserreger. Daher ist die Lagerfähigkeit befallener Äpfel stark herabgesetzt.

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Quelle: Raiffeisenverband Südtirol
 

Veröffentlichungsdatum: 08.05.2018

Schlagwörter

Südtirol, Sorten, Apfelkrankheit, Apfel