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Spanien importiert 17% weniger Obst und Gemüse aus der EU

07. Mai 2018

Der spanische Import von Obst und Gemüse aus Drittländern hat bis Februar gegenüber dem Vorjahr um 13% auf 292,6 Millionen EUR zugenommen und der Import aus der EU ist um 17% auf 135,1 Millionen EUR gesunken, so die neusten Daten, die von dem Hauptzollamt bis zum Monat Februar aktualisiert wurden.

Bildquelle: Shutterstock.com Tomaten
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Marokko ist der wichtigste Lieferant des spanischen Marktes mit 154 Millionen EUR im Januar und Februar 2018 und einer Zunahme von 13% gegenüber dem gleichen Zeitraum 2016. In der Nicht-EU-Region folgen Peru mit 35,5 Millionen EUR und Costa Rica mit 24,1 Millionen EUR.

Bei dem spanischen Import aus der EU sind Frankreich und Italien die wichtigsten Lieferanten mit 46,6 Millionen EUR im Fall von Frankreich, das eine kräftige Abnahme von 34% verzeichnete, und 22,6 Millionen EUR im Fall von Italien (-6%).

Der spanische Import von Obst und Gemüse hat im Januar und Februar dieses Jahres um 4% in der Menge und 1,5% im Wert gegenüber den gleichen Monaten 2016 auf je 516.709 Tonnen und 427,8 Millionen EUR zugenommen.

Die Einkäufe von Gemüse im Ausland standen in den ersten zwei Monaten 2017 bei 287.687 Tonnen (+2,6%) im Wert von 147 Millionen EUR (-20%) infolge der Wertabnahme bei Kartoffeln, das wichtigste Importgemüse mit 187.565 Tonnen (-1%) und 33,1 Millionen EUR (-46%). Die Obstimporte beliefen sich auf 219.022 Tonnen (+6,7%) und 280,6 Millionen EUR (+18%).

Für FEPEX belegt die ständige Zunahme der spanischen Importe einerseits den größeren ausländischen Wettbewerb durch Länder mit Zeitplänen und Erträgen, die mit der spanischen Produktion zusammenlaufen, und andererseits den Bedarf, dringend Maßnahmen zu ergreifen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern.

Quelle: FEPEX

Veröffentlichungsdatum: 07.05.2018

Schlagwörter

Spanien, Importe, Obst, gemüse, EU