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BLE-Marktbericht KW 17 / 18: erste Tiefpunkt der Spargelsaison

03. Mai 2018

Der erste Tiefpunkt der Saison war erreicht. Das inländische Angebot explodierte geradezu. Hinzu kamen in bedeutendem Umfang Abladungen aus Spanien, Griechenland und Italien sowie nachgeordnet aus den Niederlanden, Polen und der Türkei. Die Märkte litten unter einer enormen Überversorgung. Dies geht aus dem "BLE-Marktbericht KW 17 / 18" hervor.

Bildquelle: Shutterstock.com Spargel
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Gleichzeitig klagte man meistens über eine viel zu leblose Nachfrage. Die Situation war ausgesprochen katastrophal. Die Bewertungen sackten unisono gewaltig in den Keller. Die Händler wurden in Sachen Kompromissfähigkeit bis an ihre Schmerzgrenze gebracht. Vergünstigungen auf unter 3,- € je kg waren keine Seltenheit. Selbst zum Freitag hin bewegten sich die Absatzzahlen in einem Rahmen, der kaum zufriedenstellen konnte. Es hatten sich durchgängig Überhänge angesammelt, die jegliche Verteuerungen unmöglich machten. Die desaströse Entwicklung der Lage galt für sämtliche Farbvarianten und Kaliber. Weniger favorisierte Über- oder Untergrößen waren praktisch chancenlos.

Ein spekulatives Horten unverkaufter Mengen in Erwartung der näher rückenden Kaltfront und einer damit verbundenen verminderten Verfügbarkeit verbot sich allein wegen einer auf Dauer schwer zu sichernden Güte der Partien. Überdies belasteten recht aggressive Aktionen auf der Schiene des LEH die Geschäfte am Platz.

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Mit freundlicher Genehmigung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) dürfen wir diesen Text auf der Website zur Verfügung stellen (Menüpunkt "BLE MARKT- UND PREISBERICHT").

Quelle: BLE-Marktbericht KW 17 / 18
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Veröffentlichungsdatum: 03.05.2018

Schlagwörter

BLE, Marktbericht, Spargel