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EU-Import von Obst und Gemüse aus Drittländern 5% zugenommen

17. April 2018

Der Import der EU von Obst und Gemüse aus Drittländern stand 2017 bei 15,5 Millionen Tonnen, 5% mehr als in dem Vorjahr, wovon 13,3 Millionen Tonnen Obst (+6%) und 2,2 Millionen Tonnen Gemüse (+1%) waren, so Daten von dem Europäischen Amt für Statistik (Eutostat), wie FEPEX berichtet.

Bildquelle: Shutterstock.com Bananen
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Bananen, Orangen und Ananas sind die wichtigsten Früchte, die von der EU importiert werden, wobei es 2017 eine Zunahme von 7% bei Bananen gegenüber 2016 auf 5,9 Millionen Tonnen gab, 11% bei Orangen auf 1,5 Millionen Tonnen und 11% bei Ananas auf 941.802 Tonnen. Auch erwähnenswert sind Apfelimporte mit 448.304 Tonnen (+1%) oder Avocados mit 486.055 Tonnen (+9%).

Tomaten sind das wichtigste von der EU aus Drittländern importierte Gemüse mit einem Anteil von 25,5% an den Gesamtkäufen in diesem Subsektor und 568.069 Tonnen (+8%), wobei kontinuierlicher Anstieg verzeichnet wird. In den letzten fünf Jahren belief sich der EU-Import von Nicht-EU-Tomaten auf 29%. Marokko ist dabei der führende Lieferant mit 404.983 Tonnen, 71% der Gesamtmenge.

Nach Tomaten kommen Kartoffeln mit 430.492 Tonnen, eine Zunahme von 14% gegenüber 2016, und Zwiebeln mit 243.109 Tonnen (+8%). Auch erwähnenswert sind die Käufe von Paprikas mit 230.353 Tonnen (-1%) und grüne Bohnen mit 188.958 Tonnen (-6%).

Für FEPEX zeigen diese Daten, dass der Import von Gemüse aus Drittländern sehr auf bestimmte Produkte konzentriert ist, vor allem Tomaten und Kartoffeln, gefolgt mit Abstand von Zwiebeln und Paprikas, während die Käufer von Obst ein immer breiteres Angebot abdecken: Bananen, Orangen, Ananas, Zitronen, Grapefruit, Avocados, neben Wachstumsprodukten wie Melonen, Wassermelonen oder Beeren, während andere wie Birnen und Äpfel rückläufig sind, da ihre Importe in den letzten zehn Jahren um je 40% und 45% abgenommen haben.

Quelle: Eurostat/FEPEX

Veröffentlichungsdatum: 17.04.2018

Schlagwörter

EU, Import, Obst und Gemüse, Drittländern, Statistik