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Deutsches Obst und Gemüse: Mehr heimische Karotten als je zuvor

27. März 2018

Ob Möhre, Karotte, Wurzel, gelbe Rübe, Ruebli oder Mohrrübe. Die leuchtend orangefarbene Feldfrucht hat echtes Star-Potential. Insgesamt wurden 2017 auf einer Fläche von 12.545 ha (2016: 11.209 ha / 2015: 9.649 ha) Möhren angebaut. Das sind rund 1/4 mehr Fläche als die viertgrößte deutsche Insel Sylt zu bieten hat und knapp 10 % der gesamten deutschen Freilandgemüsefläche.

Bildquelle: Shutterstock.com Karotten
Bildquelle: Shutterstock.com

Zusammen mit Spargel und Zwiebeln bilden Möhren das Trio der wichtigsten Gemüse-Kulturen und stehen für rund 41 % der gesamten Freilandfläche. Während in puncto Anbaufläche Spargel die dominierende Gemüseart ist, sind es gemessen an der Erntemenge die Möhren. Mit 733.927 t machten sie 2017 fast 20 % der gesamten Freilandgemüseernte aus. (2016: 642.000 t / 2015: 527.000 t). Das zeigt sich auch beim Verbrauch: Jeder Deutsche verzehrte im vergangenen Jahr rund 6 kg Wurzelgemüse; davon gute 4,3 kg Möhren. (Quelle: AMI-Analyse auf Basis des GfK-Haushaltspanels, Destatis)

Die Wurzel des Erfolgs

Power: Davon hat die Karotte so einiges! Besonders viel Gutes steckt im hellen Mark, dem sogenannten Herz der Wurzel: Darunter wichtige Nährstoffe und Zucker, der dem Gemüse seine feine Süße gibt. Möhren stecken voller Beta-Carotin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird und im Ruf steht, Haut und Sehkraft zu stärken. Dazu kommen das Vitamin B9 und der Wirkstoff Luteolin, die beide als Energie-Booster gelten.

Bunt, gesund und von hier: Aus heimischem Anbau sind Karotten ganzjährig erhältlich. Von Mai bis in den Sommer gibt es die süßlichen Bundmöhren. Ab Spätsommer sind so genannte Waschmöhren im Handel. Ihren Namen verdanken sie der Tatsache, dass sie nachdem das Blattgrün entfernt wurde, für den Verkauf gewaschen werden. Das knackige Wurzelgemüse gibt es in einer immensen Farbvielfalt: Von orange, gelb und weiß bis hin zu rot und violett.

Frisch geerntete Karotten

logoEinkauf und Lagerung: Eine frische Karotte erkennt man an ihrem intensiven Orange und ihrer knackig-festen Konsistenz. Als Faustregel gilt: Im Gemüsefach des Kühlschranks bleiben Möhren bis zu einer Woche knackig frisch. Späte Sorten auch länger. Um Bundmöhren frisch zu halten, sollte man vor dem Aufbewahren die Blätter entfernen. Das Blattgrün entzieht der Wurzel nämlich Feuchtigkeit und trocknet sie aus. Tipp: Einfrieren kann man das Gemüse auch: Dafür die Möhren circa drei Minuten blanchieren und anschließend luftdicht verschließen.

Quelle: BVEO

Veröffentlichungsdatum: 27.03.2018

Schlagwörter

Deutschland, Obst und Gemüse, Karotten