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Gemüseernte Rheinland-Pfalz 2017: Einbußen bei Salat und Zwiebeln

26. März 2018

Im Jahr 2017 wurden in Rheinland-Pfalz etwa 592.000 Tonnen Freilandgemüse geerntet. Die Erntemenge lag leicht unter dem vorjährigen Aufkommen von rund 615.000 Tonnen. Die Anbaufläche umfasste ähnlich wie im Vorjahr 19.500 Hektar. Der ökologische Anbau, der bei der allgemeinen Erhebung 2016 sechs Prozent umfasste, hat tendenziell zugenommen.

Bildquelle: Shutterstock.com Salat
Bildquelle: Shutterstock.com

Rund 57 Prozent der Freilandernte und 43 Prozent des Anbaus entfielen auf Wurzel- und Knollengemüse, gefolgt von Blatt- und Stängelgemüse mit 22 Prozent der Erntemenge und 34 Prozent der Anbauflächen. Von beiden Gemüseartengruppen wurde etwas weniger geerntet als im Vorjahr. Bei Blatt- und Stängelgemüse war auch der Anbauumfang tendenziell niedriger.

Quelle: Statistisches Landesamtes Rheinland-Pfalz
Quelle: Statistisches Landesamtes Rheinland-Pfalz

Zum Wurzel- und Knollengemüse gehören u. a. Radieschen, Möhren bzw. Karotten, Frühlingszwiebeln und Trockenzwiebeln, die unverändert zu den anbaustärksten Gemüsearten in Rheinland-Pfalz zählen. Die niedrigere Ernte bei Wurzel- und Knollengemüse ist auf einen geringeren Anbau und Ernteeinbußen bei Trockenzwiebeln zurückzuführen. Die anbaustärksten Gemüsearten beim Blatt- und Stängelgemüse sind Spargel und Feldsalat. Einbußen bei allen angebauten Salatarten haben bei Blatt- und Stängelgemüse zu dem niedrigeren Ernteaufkommen geführt.

Quelle: Statistisches Landesamtes Rheinland-Pfalz

Veröffentlichungsdatum: 26.03.2018

Schlagwörter

Gemüseernte, Rheinland-Pfalz, Statistik, Salat, Zwiebeln