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Auf der Macfrut: Europäische Pfirsich- und Nektarinenvorhersagen und internationale Konferenz

13. März 2018

Auf der Macfrut wird der Fokus der Welt auf den Pfirsichsektor gerichtet sein. Darum geht es an dem Eröffnungstag der Messe (9. Mai) auf der Konferenz, die von dem CSO Italy zusammen mit der Macfrut gesponsert wird, wo Experten aus großen europäischen Erzeugerländern, vor allem Italien, Spanien und Griechenland, anwesend sein werden.

Bildquelle: Shutterstock.com Steinobst Pfirsiche
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Das Treffen wird auch ein Moment der Konfrontation mit einigen Schwellenländern des Mittelmeerraumes sein, auch in Anwesenheit des großangelegten europäischen Vertriebes. Zu diesem Anlass werden die europäischen Produktionsvorhersagen für 2018 präsentiert.

Pfirsiche und Nektarinen gehören für Italien zu den wichtigen Fruchtprodukten und mit einer Produktion von rund 1.360.000 Tonnen hält das Land den europäischen Rekord zusammen mit Spanien. Deshalb ist es kein Zufall, dass dies auf der Macfrut angesprochen wird, hieß es in einer Pressemitteilung.

Produktion

Gemäß Daten von dem CSO hat der Pfirsichkonsum mit rund 590.000 Tonnen 2016 eine Zunahme um 10% verzeichnet, Aprikosen mit fast 85.000 Tonnen einen Anstieg von 24% und Nektarinen mit knapp unter 690.000 Tonnen eine Zunahme von 5% gegenüber letztem Jahr. In jedem Fall war das italienische Angebot von Nektarinen und Pfirsichen trotz des Anstiegs gegenüber dem Vorjahr 4% geringer als der Durchschnitt der letzten Jahre und ist somit sicherlich nicht übermäßig hoch.

Die Situation außerhalb Italiens ist das, was die negative Situation für Italien bestimmt. Die diesjährige Produktion in Spanien ist um 9% gegenüber dem Vorjahr gestiegen, während Frankreich 3% zulegte. Die prozentuale Veränderung für Griechenland beläuft sich auf plus 53% gegenüber den besonders defizitären Produkten von 2016.

In allen wichtigen europäischen Ländern übersteigt das geplante Angebot 2017 die Verfügbarkeit des Vorjahres um 16%.

Bei Analyse der europäischen Produktionen von 2000 bis heute, insbesondere jene Jahre, die von großen Pfirsichkrisen gekennzeichnet waren, wie der zweijährige Zeitraum 2004-2005, erreichte die europäische Produktion von Pfirsichen, Aprikosen und Nektarinen 4 Millionen Tonnen. Folglich lag das europäische Angebot im Durchschnitt bei 3,6 Millionen Tonnen mit einem Mindestspitzenwert von 3,4 Millionen Tonnen wie 2016. Dieses Jahr wurden erstmals seit 2007 3,9 Millionen Tonnen erreicht, wobei Pfirsiche und Nektarinen, ohne Aprikosen, 3 Millionen Tonnen gegenüber 2,9 Millionen Tonnen des Vorjahres erreichen.

Bei dieser Zunahme spielte Spanien eine wichtige Rolle, mit einem Maximumpotential von rund 1,2 Millionen Tonnen kann es heute 1,5 Millionen Tonnen erzeugen, wie es dieses Jahr geschah. Insbesondere die Produktion von Plattpfirsichen hat zugenommen, die heute 50% der gesamten spanischen Pfirsiche ausmachen. Gleichzeitig hat Italien infolge von Explosionen, die es über die Jahre, besonders in den nördlichen Regionen, gab, sein Angebot von 1,7 Millionen Tonnen auf rund 1,3 Millionen Tonnen verringert. Das ist die Krux, die der jüngsten Pfirsichkrise zugrunde liegt, die ganz Europa betraf, heißt es in dem Bericht von Macfrut.

All diese Themen werden auf dieser Konferenz angesprochen. In der Lage zu sein, Vorhersagedaten im Voraus der Ernte zu haben, wird für diese Produkte entscheidend sein, um korrigierende Strategien umsetzen zu können.

Quelle: Macfrut

Veröffentlichungsdatum: 13.03.2018

Schlagwörter

Macfru, Europa, Pfirsich, Nektarinen, Vorhersage, Konferenz